{"id":4903,"date":"2017-09-14T15:33:00","date_gmt":"2017-09-14T13:33:00","guid":{"rendered":"https:\/\/ameo-agentur.de\/?p=4903"},"modified":"2025-05-04T11:14:00","modified_gmt":"2025-05-04T09:14:00","slug":"cpc","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/cpc\/","title":{"rendered":"Was bedeutet CPC?"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Begriff <strong>Cost-per-Click<\/strong> (Kurzform \u201eCPC\u201c) bedeutet \u00fcbersetzt \u201eKosten pro Klick\u201c. Alle Werbeaktivit\u00e4ten \u00fcber das <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/25-amazon-tools\/\">Seller<\/a> Central oder <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/handler-hinweis-os\/\">Amazon<\/a> <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/amazon-autosuggest\/\">Advertising<\/a> funktionieren nach dem sogenannten Bieterverfahren, das hei\u00dft, die eigenen Werbeanzeigen stehen in Konkurrenz zu anderen. Erst nachdem ein:e Kund:in auf die eigene Anzeige geklickt hat, fallen Kosten an. Sponsored Product Ads, Product <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/amazon-dynamic-e-commerce-ads\/\">Display Ads<\/a> und Sponsored Brands (ehemals \u201eHeadline Search Ads\u201c) werden nach dem klickbasierten Preismodell abgerechnet.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Schaltung von gesponserten Produkten auf Amazon wird kein Pauschalbetrag f\u00e4llig. Es wird nicht nach sogenannten Impressions abgerechnet, sondern nur \u00fcber tats\u00e4chlich erfolgte Klicks. Diese Abrechnungsmethode erfreut sich auch im Bereich des SEM (Suchmaschinenmarketing) gro\u00dfer Beliebtheit.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Amazon PPC Kosten<\/h2>\n\n\n\n<p>Die <strong>Kosten f\u00fcr einen Klick<\/strong> setzen sich aus dem eigenen Standardgebot und dem Gebot der Mitbewerber zusammen. Der Gewinner einer Auktion zahlt 0,01\u202f\u20ac mehr als der Zweitplatzierte und maximal das eigene Standardgebot. Die tats\u00e4chlichen Kosten pro Klick k\u00f6nnen also deutlich unter dem eigenen Standardgebot liegen. Diese Kosten werden <strong>aCPC<\/strong> genannt (Average Cost-per-Click) \u2013 die tats\u00e4chlich bezahlten Kosten pro Klick, im Durchschnitt.<\/p>\n\n\n\n<p>Amazon schl\u00e4gt f\u00fcr jedes Keyword ein \u201eempfohlenes Gebot\u201c vor. Dieses orientiert sich an dem durchschnittlichen Preis, um auf Seite\u202f1 ausgespielt zu werden. Die empfohlenen Gebote und die Gebotsspanne werden t\u00e4glich aktualisiert und basieren auf dem Anstieg oder R\u00fcckgang konkurrierender Gebote und Anzeigen bei jeder Auktion. Es kann ein beliebiges Gebot festgelegt werden \u2013 unabh\u00e4ngig vom \u201eempfohlenen Gebot\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Verwendung des empfohlenen Gebots garantiert keine Impressionen oder Klicks. Bei den Auktionsverfahren versucht Amazon, das Produkt mit dem h\u00f6chsten Gebot und der h\u00f6chsten Relevanz f\u00fcr die Suchanfrage der Kund:innen auszuspielen. Eine gezielte Auswahl der <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/a10-amazon-algorithmus\/\">Keywords<\/a> und eine <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/amazon-1-click-shopping\/\">Optimierung<\/a> nach Amazon-SEO-Kriterien ist ma\u00dfgeblich f\u00fcr den Erfolg von PPC-Kampagnen erforderlich. Die Preise f\u00fcr einzelne Keywords k\u00f6nnen sehr stark variieren \u2013 allgemeinere Keywords wie z.\u202fB. \u201eSchuhe\u201c haben einen h\u00f6heren <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/amazon-ads-vs-google-ads\/\">CPC<\/a> als das Keyword \u201eDamen Schuhe Winter 38\u201c. Diese Unterschiede sollten beim Anlegen von PPC-Kampagnen ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>aCPC \u2013 durchschnittlicher Klickpreis<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Der <strong>aCPC<\/strong> (\u201eaverage Cost per Click\u201c) basiert auf den tats\u00e4chlichen Cost-per-Click (CPC). Unter dieser Kennzahl, die ausgeschrieben \u201eaverage cost per click\u201c bedeutet, versteht man den durchschnittlichen Betrag, der in der Vergangenheit f\u00fcr einen Klick ausgegeben wurde. Der Wert kann demnach berechnet werden, indem der Ad-Spend (Werbeausgaben) aller erhaltenen Klicks durch die Gesamtzahl der Klicks geteilt wird. Der aCPC kann sich dabei zum Beispiel auf ein Keyword, eine Anzeigengruppe oder eine Kampagne beziehen. Somit stellen die <strong>durchschnittlichen Cost-per-Click (aCPC)<\/strong> eine Kennzahl zur Steuerung der Werbeausgaben und der Kampagnenperformance dar.<\/p>\n\n\n\n<p>Der durchschnittliche CPC weicht in der Regel vom maximalen Cost-per-Click (max. CPC) ab. Dies ist der h\u00f6chste Betrag, den du f\u00fcr einen Klick auf deine Anzeige zu zahlen bereit bist.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Beispiel f\u00fcr die Berechnung des durchschnittlichen CPC: Eine Anzeige erh\u00e4lt 4 Klicks, von denen zwei Klicks 20\u202fCent und zwei 40\u202fCent gekostet haben. Insgesamt kosten die Klicks demnach 1,20\u202f\u20ac. Teilt man nun die Gesamtkosten in H\u00f6he von 1,20\u202f\u20ac durch 4 (die Gesamtzahl der Klicks), ergibt sich ein durchschnittlicher CPC von 0,30\u202f\u20ac.<\/p>\n\n\n\n<p>Da der aCPC den <strong>Durchschnitt aller Klickpreise<\/strong> angibt, ist die H\u00f6he des aCPC ma\u00dfgeblich vom Klickpreis und damit auch vom durchschnittlichen Klickgebot einer Kampagne abh\u00e4ngig. Bietest du bei einer klickbasierten Werbekampagne besonders viel, um die Auktion zu gewinnen, erh\u00f6hen sich auch die Preise der Klicks \u2013 und damit auch die durchschnittlichen Klickkosten. Wie viel man f\u00fcr ein Keyword bieten muss, damit die eigene <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/amazon-dsp-werbebudget\/\">Werbung<\/a> bei einer Suchmaschine wie Google oder Amazon ausgespielt wird, h\u00e4ngt davon ab, wie kompetitiv der Werbemarkt f\u00fcr das zu bewerbende Keyword ist. Normalerweise sind demnach Klickpreise f\u00fcr teure Produkte oder allgemeine Begriffe h\u00f6her als f\u00fcr spezielle Keywords im Longtail-Bereich oder f\u00fcr g\u00fcnstige Produkte. Daneben ist auch die Anzahl der bietenden Personen ausschlaggebend f\u00fcr den Preis: Je kompetitiver der Markt und je attraktiver der m\u00f6gliche Gewinn der Auktion, desto h\u00f6her liegt demnach der aCPC.<\/p>\n\n\n\n<p>Der aCPC ist vor allem bei Suchmaschinenwerbung wie bei Amazon und Google von Relevanz. Wer Adwords bei Google schaltet, um anorganische Suchergebnisse ausspielen zu lassen, um Produkte, Websites oder Affiliate-Pages zu bewerben, sollte stets den aCPC im Auge behalten. Google bietet die M\u00f6glichkeit, einen Ziel-aCPC zu definieren. Dadurch kann relativ bequem ein Wert definiert werden, der die Werbekosten auf Klickbasis auf einem kontrollierbaren Level h\u00e4lt. Statt immer die Gebote und Klickpreise \u00fcberwachen zu m\u00fcssen, steuert Google die Gebote demnach automatisch so, dass der festgelegte Ziel-aCPC erreicht wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf Amazon, wo der aCPC im Hinblick auf Sponsored Product Ads, Sponsored Brands und Product Display Ads Relevanz hat, gibt es die M\u00f6glichkeit zur Festlegung eines Ziel-aCPC nicht. Bei <strong><a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/10-tipps-fur-ein-besseres-verstandnis-bei-ppc-kampagnen\/\">Amazon Advertising<\/a><\/strong> (ehemals Amazon <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/adspend\/\">Marketing<\/a> Services \u2013 <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/aap-amazon\/\">AMS<\/a>) m\u00fcssen Werbetreibende Kampagnen und Gebote selbst so gestalten, dass der gew\u00fcnschte aCPC erzielt wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Begriff Cost-per-Click (Kurzform \u201eCPC\u201c) bedeutet \u00fcbersetzt \u201eKosten pro Klick\u201c. 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