{"id":4680,"date":"2019-06-13T11:56:00","date_gmt":"2019-06-13T09:56:00","guid":{"rendered":"https:\/\/ameo-agentur.de\/?p=4680"},"modified":"2025-04-30T11:56:01","modified_gmt":"2025-04-30T09:56:01","slug":"cost-per-mille","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/cost-per-mille\/","title":{"rendered":"Was ist\u00a0Cost\u00a0per Mille?\u00a0"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Cost per Mille<\/strong> oder kurz <strong><a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/aap-amazon\/\">CPM<\/a><\/strong> beschreibt eine <strong>Abrechnungsmethode f\u00fcr Werbeanzeigen im <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/adspend\/\">Marketing<\/a><\/strong>. Die <strong>Cost-per-Mille-Methode<\/strong>, auch bekannt als <strong>Tausenderkontaktpreis<\/strong>, berechnet den Preis f\u00fcr eine Werbeanzeige <strong>pro tausend Sichtkontakte<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Die <strong>Cost-per-Mille-Methode<\/strong> ist eine beliebte Methode, die in den <strong>Printmedien<\/strong>, im <strong>Fernsehen<\/strong>, aber vor allem im <strong>Online-Marketing<\/strong> verwendet wird, da sie besonders leicht zu \u00fcberpr\u00fcfen und genauer zu <strong>targetieren<\/strong> ist. Dabei wird ein <strong>festgelegter Preis<\/strong> von Werbetreibenden an den Werbepartner gezahlt, wenn die Werbung an <strong>tausend verschiedene Personen<\/strong> ausgespielt wird. Im <strong>Online-Bereich<\/strong> bedeutet das zum Beispiel, dass immer dann der Preis gezahlt wird, wenn die Werbung <strong>tausendmal auf Internetseiten ausgespielt wurde<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben der <strong>CPC-Methode<\/strong> ist <strong>CPM<\/strong> eine der <strong>am h\u00e4ufigsten verwendeten Abrechnungsmethoden im Internet<\/strong>. Netzwerke wie <strong>Facebook Business<\/strong> oder <strong><a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/handler-hinweis-os\/\">Amazon<\/a> <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/sell-side-platform-supply-side-platform-ssp\/\">DSP<\/a><\/strong> generieren \u00fcber diesen Weg einen Teil ihrer Einnahmen. Die Netzwerke geben dabei sowohl die <strong>Anzeigengestaltung<\/strong> als auch den <strong>Tausenderkontaktpreis<\/strong> vor und bieten Werbetreibenden zus\u00e4tzlich passende <strong>Partner-Websites<\/strong> zur Ausspielung der Anzeigen an.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie wird der&nbsp;Cost&nbsp;per Mille Preis berechnet?&nbsp;<\/h2>\n\n\n\n<p>Zur Berechnung des <strong>Tausenderkontaktpreises (CPM)<\/strong> geht man von zwei verschiedenen Grundlagen aus. Dabei unterscheidet man zwischen der <strong>Netto-Reichweite<\/strong> und der <strong>Brutto-Reichweite<\/strong> der Nutzer:innen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die <strong>Netto-Reichweite<\/strong> beinhaltet <strong>nur die Personen<\/strong>, die die Anzeige <strong>einmalig sehen<\/strong> \u2013 <strong>doppelte Views werden nicht ber\u00fccksichtigt<\/strong>. Das bedeutet: Die Anzeige wird tats\u00e4chlich <strong>von 1.000 unterschiedlichen Personen<\/strong> gesehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der <strong>Brutto-Reichweite<\/strong> hingegen werden <strong>doppelte Views nicht herausgerechnet<\/strong>. So kann es sein, dass eine Anzeige <strong>nur von 769 unterschiedlichen Menschen gesehen<\/strong> wurde, der <strong>Tausenderkontaktpreis<\/strong> aber <strong>trotzdem gezahlt werden muss<\/strong>, weil durch Mehrfachansichten insgesamt 1.000 Kontakte gez\u00e4hlt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf dieser Grundlage werden die Preise f\u00fcr Anzeigen folgenderma\u00dfen berechnet:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Preis der Anzeige : Reichweite \u00d7 1.000 = Tausenderkontaktpreis (CPM)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Beispiel zu Berechnung des&nbsp;Cost&nbsp;per Mille:&nbsp;<\/h3>\n\n\n\n<p>Bei einer <strong>Reichweite von 3,5 Millionen Unique Usern<\/strong> und einem <strong>Preis f\u00fcr die Anzeigen von 15.000 Euro im Monat<\/strong> ergibt sich folgende Rechnung:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>15.000 : 3.500.000 \u00d7 1.000 = 4,28 \u20ac<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Den Preis f\u00fcr die Werbeanzeige legt entweder das <strong>Werbenetzwerk<\/strong> oder der <strong>Werbepartner<\/strong> fest. So sind die <strong>Preise f\u00fcr Werbung auf reichweitenstarken Seiten<\/strong> in der Regel h\u00f6her \u2013 gr\u00f6\u00dfere Anzeigen sind dabei teurer als kleinere und auch der <strong>Platzierung der Anzeige<\/strong> kommt eine entscheidende Rolle zu.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei kannst du als <strong>Werbetreibende:r<\/strong> trotzdem den Preis festlegen, den du <strong>maximal bereit bist zu zahlen<\/strong>. Dieser festgelegte Preis wird dann \u2013 wie in einer <strong>CPC-Auktion<\/strong> \u2013 als <strong>Maximalgebot<\/strong> definiert. Das Maximalgebot muss aber <strong>nicht zwangsl\u00e4ufig gezahlt werden<\/strong>. Bietet ein Mitbewerber ebenfalls auf dieselbe Auktion, aber zu einem <strong>niedrigeren Betrag<\/strong>, musst du <strong>nur den n\u00e4chsth\u00f6heren Betrag<\/strong> zahlen \u2013 nicht dein vollst\u00e4ndiges Maximalgebot.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Vorteile von CPM<\/h2>\n\n\n\n<p>Besonders zur <strong>Erh\u00f6hung der Markenbekanntheit und der Reichweite<\/strong> eignen sich <strong>CPM-Kampagnen<\/strong> sehr gut. Im Vergleich zu <strong>CPC-Kampagnen<\/strong> erreichen <strong>CPM-Kampagnen mehr Menschen zu einem niedrigeren Preis<\/strong>. Zu einem erh\u00f6hten <strong>Kaufverhalten<\/strong> f\u00fchren CPM-Kampagnen jedoch meist nur dann, wenn sie auch eine <strong>hohe <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/a10-amazon-algorithmus\/\">CTR<\/a> (Click-Through-Rate)<\/strong> erreichen. Je h\u00f6her also die Click-Through-Rate ist, desto besser eignet sich die Kampagne f\u00fcr eine <strong>CPM-Strategie<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiterer Vorteil ist, dass sich <strong>CPM-Kampagnen besser planen lassen<\/strong>, da der oder die <strong>Werbetreibende genau festlegen kann<\/strong>, wie viele Nutzer:innen mit der Werbung erreicht werden sollen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Nachteile von CPM<\/h3>\n\n\n\n<p>Der gr\u00f6\u00dfte Nachteil von <strong>CPM-Kampagnen<\/strong> ist, dass sie h\u00e4ufig <strong>ungenau targetiert<\/strong> sind und daher <strong>die Qualit\u00e4t der erreichten Nutzer:innen<\/strong> gering sein kann. Es kann vorkommen, dass <strong>Werbung Personen ausgespielt wird<\/strong>, die <strong>nicht zur eigentlichen Zielgruppe geh\u00f6ren<\/strong> \u2013 und somit <strong>kein Interesse am Produkt<\/strong> haben.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zusammenfassung<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Cost per Mille (CPM)<\/strong> ist ein <strong>einfaches Abrechnungsmodell<\/strong> f\u00fcr Werbeanzeigen \u2013 sowohl im <strong>klassischen Marketing<\/strong> als auch im <strong>Online-Bereich<\/strong>. <strong>CPM-Kampagnen<\/strong> solltest du einsetzen, wenn du vor allem <strong>eine gro\u00dfe Reichweite erzielen m\u00f6chtest<\/strong>. Geht es eher um <strong>spezifischere Zielgruppen<\/strong>, ist eine <strong>CPC-Kampagne<\/strong> in der Regel besser geeignet. Besonders im Zusammenhang mit <strong>Amazon<\/strong> wird der <strong>Tausenderkontaktpreis (CPM)<\/strong> h\u00e4ufig f\u00fcr <strong>Programmatic <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/amazon-autosuggest\/\">Advertising<\/a><\/strong> genutzt.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Cost per Mille oder kurz CPM beschreibt eine Abrechnungsmethode f\u00fcr Werbeanzeigen im Marketing. Die Cost-per-Mille-Methode, auch bekannt als Tausenderkontaktpreis, berechnet den Preis f\u00fcr eine Werbeanzeige pro tausend Sichtkontakte. 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