{"id":4654,"date":"2023-03-01T16:17:00","date_gmt":"2023-03-01T15:17:00","guid":{"rendered":"https:\/\/ameo-agentur.de\/?p=4654"},"modified":"2025-05-04T10:52:09","modified_gmt":"2025-05-04T08:52:09","slug":"crap-produkte-auf-amazon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/crap-produkte-auf-amazon\/","title":{"rendered":"Was sind CRaP-Produkte auf Amazon?"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Abk\u00fcrzung\u00a0<strong>CRaP<\/strong>\u00a0steht f\u00fcr\u00a0<strong>\u201eCan&#8217;t Realize any Profit\u201c<\/strong>\u00a0und bedeutet im Amazon-Kontext so viel wie \u201eProdukte, die keinen Profit einbringen\u201c. Einige\u00a0Vendoren, die ihre Produkte auf und \u00fcber <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/handler-hinweis-os\/\">Amazon<\/a> verkaufen, haben diese Bezeichnung sicher schon einmal geh\u00f6rt. Hierbei handelt es sich um Artikel, deren Verkauf f\u00fcr Amazon nicht l\u00e4nger rentabel ist. Sobald ein Produkt als CRaP eingestuft wurde, wird dieses nicht mehr von Amazon bestellt, was weitreichende Folgen f\u00fcr die Verkaufsaktivit\u00e4ten und damit auch den Umsatz des Vendors haben kann. Genauer bedeutet dies, dass Vendoren sowohl ihre Ums\u00e4tze als auch ihre Platzierungen auf Amazon verlieren k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sobald ein Produkt von Amazon als CRaP gekennzeichnet wurde, setzt sich in der Regel der\u00a0<a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/amazon-1-click-shopping\/\">Vendor<\/a>\u00a0Manager mit dem:der Verk\u00e4ufer:in in Verbindung. Bis eine L\u00f6sung gefunden wird, k\u00f6nnen Vendoren allerdings keine Werbekampagnen oder Promotion auf das Amazon Listing durchf\u00fchren. Aus diesem Grund ist es wichtig, fr\u00fchzeitig zu erkennen, ob ein Produkt Gefahr l\u00e4uft, den CRaP-Status zu erhalten und mit entsprechenden Ma\u00dfnahmen dagegen zu steuern.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie lassen sich CRaP-Artikel identifizieren?<\/h2>\n\n\n\n<p>In der Regel erkennt man ein CRaP-Produkt daran, dass die Abverk\u00e4ufe einbrechen und die Nachbestellungen von Amazon ausbleiben. Weitere M\u00f6glichkeiten, woran man erkennt, dass ein Produkt den Status CRaP erhalten hat, sind folgende:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Das Produkt kann bei Amazon nicht mehr beworben werden<\/li>\n\n\n\n<li>Auch im Spar-Abo wird der Artikel nicht mehr angeboten<\/li>\n\n\n\n<li>Selbst bei automatisierten und personalisierten Werbeanzeigen wird das Produkt nicht mehr ausgespielt<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie lassen sich CRaP-Produkte vermeiden?<\/h2>\n\n\n\n<p>Bei der Entscheidung, ob ein Produkt als \u201eCRaP\u201c eingestuft wird, ber\u00fccksichtigt Amazon nicht die gesamte Performance eines Vendor-Accounts. In diesen F\u00e4llen geht es immer konkret um einzelne Produkte. Also, selbst wenn die Abs\u00e4tze aller Produkte im Durchschnitt gut laufen, kann es Gr\u00fcnde geben, warum Amazon einen Artikel als CRaP-Artikel einstuft und nicht mehr nachbestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Vendoren, deren Produkte als CRaP eingestuft wurden, haben diverse M\u00f6glichkeiten, um ihre Artikel wieder aktiv im Portfolio anbieten zu k\u00f6nnen. Dies kann allerdings hohe Kosten und viel Zeit in Anspruch nehmen. Aus diesem Grund sollten immer rechtzeitig Ma\u00dfnahmen ergriffen werden, um solche Artikel fr\u00fchzeitig zu identifizieren und dem CRaP-Status entgegenzuwirken.<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Geringere Preise von Drittanbieter:innen:<\/strong>\u00a0Reseller bieten die eigenen Produkte g\u00fcnstiger bei Amazon an und sorgen damit f\u00fcr einen Preisverfall. Eine M\u00f6glichkeit, um zu g\u00fcnstige Drittanbieter:innen loszuwerden, w\u00e4re die Zusammenstellung von individuellen Produkt-Bundles oder das Anbieten anderer Verpackungsgr\u00f6\u00dfen\/Verpackungseinheiten.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Hohe R\u00fccksendequote:<\/strong>\u00a0Es entstehen zu viele und zu h\u00e4ufige Warenr\u00fccksendungen. H\u00e4ufige Gr\u00fcnde f\u00fcr R\u00fccksendungen sind besch\u00e4digte Waren oder falsche Erwartungen an ein Produkt. Um diese Punkte auszuschlie\u00dfen, sollten Verk\u00e4ufer:innen sicherstellen, dass die gelieferten Artikel entsprechend sicher verpackt und z\u00fcgig bei den Kund:innen ankommen. Um K\u00e4ufer:innen einen bestm\u00f6glichen \u00dcberblick \u00fcber einen Artikel zu verschaffen, ist eine gut optimierte <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/amazon-a-content\/\">Produktdetailseite<\/a> auf Amazon essenziell. Aussagekr\u00e4ftige Bilder und eine ausf\u00fchrliche Beschreibung bilden dabei eine gute Grundlage. F\u00fcr weitere Informationen ist es sinnvoll, auch den Platz des\u00a0Amazon A+ Contents\u00a0oder ggf. A+ Premium Contents zu nutzen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Out-of-Stock:<\/strong>\u00a0Nur ein Produkt, das verf\u00fcgbar ist, kann auch verkauft werden. Damit die strengen Amazon-Vorgaben zur Warenlieferung gew\u00e4hrleistet werden k\u00f6nnen, m\u00fcssen die internen Herstellungsprozesse sowie die logistischen Abl\u00e4ufe sichergestellt sein. Andernfalls vergeht zu viel Zeit, bis ein Produkt im Amazon Warenlager eingeht.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>\u00dcberangebot<\/strong>: Produkte verkaufen sich nur schleppend und verursachen daher hohe Lagerkosten. Auch das Gegenteil von \u201eOut-of-Stock\u201c kann dazu f\u00fchren, dass Produkte als CRaP eingestuft werden. Denn zu viele Produkte im Amazon Warenlager verursachen unn\u00f6tige Kosten. Mithilfe von gezielten Marketingaktionen und abgestimmten Kampagnen l\u00e4sst sich eine Balance zwischen Out-of-Stock und \u00dcberangebot schaffen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Zu gro\u00dfe und schwere Artikel:<\/strong>\u00a0Die Versandkosten f\u00fcr ein Produkt sind aufgrund von Gewicht oder Gr\u00f6\u00dfe zu hoch, um es gewinnbringend zu verkaufen. Hier sollte man darauf achten, Produkte so platzsparend wie m\u00f6glich zu verpacken. Im Vergleich zum station\u00e4ren Handel ist es an dieser Stelle nicht ganz so entscheidend, dass auch die Verpackung besonders ansprechend f\u00fcr die Endkund:innen ist. Hier z\u00e4hlt die Effizienz. Vendoren sollten sich darum die Frage stellen, ob sie das Produkt kompakter verpacken und somit und Umst\u00e4nden g\u00fcnstiger versenden k\u00f6nnen? Au\u00dferdem sollte man beachten, dass zu gro\u00dfe und sperrige Produkte zu viel Platz im Amazon Lager einnehmen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Zu kleine Verpackungseinheiten:<\/strong>\u00a0Auch zu kleine und sehr g\u00fcnstige Produkte k\u00f6nnen im Verh\u00e4ltnis zu den Liefergeb\u00fchren unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig sein. Als Vendor sollte man sich die Frage stellen, welche Produktgr\u00f6\u00dfen bzw. Produkteinheiten wirklich sinnvoll sind. Diese Frage sollte dabei aus zwei Perspektiven betrachtet werden: Zum einen die Rentabilit\u00e4t f\u00fcr Amazon und zum anderen, welche Marge auch f\u00fcr die Endkund:innen noch sinnvoll ist. Auch hier gilt es, die Balance zu finden. Zwei Kartons mit je 24 Tafeln Schokolade m\u00f6gen f\u00fcr Amazon effizient sein \u2013 das Produkt l\u00e4sst sich gut versenden, hat eine hohe St\u00fcckzahl und nimmt nur wenig Platz ein. F\u00fcr private Endkonsument:innen kann das Mindesthaltbarkeitsdatum aber schon lange \u00fcberschritten sein, bevor der zweite Karton \u00fcberhaupt angebrochen wird.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Vendoren sollten bereits bei der Erstellung eines Produktlistings auf Amazon darauf achten, dass ein Produkt nicht zu einem CRaP-Artikel werden kann und die oben genannten Punkte bei ihren Angeboten ber\u00fccksichtigen. Amazon ist es wichtig, Konsument:innen das bestm\u00f6gliche Kauferlebnis zu bieten, Kund:innen zum Kauf zu animieren und nat\u00fcrlich auch selbst eine gute Marge zu erzielen. Daher sollten Verk\u00e4ufer:innen ihre Artikel in St\u00fcckzahl und Preis so anbieten, dass jedes Produkt ideal auf die Prozesse und Interessen von Amazon sowie der Endkund:innen abgestimmt sind.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Welche Ma\u00dfnahmen bleiben, wenn keine der oben genannten Punkte greifen?<\/h2>\n\n\n\n<p>Verk\u00e4ufer:innen auf Amazon haben die M\u00f6glichkeit, mit dem sogenannten Hybrid-Modell auf dem Marktplatz aktiv zu sein. Dieses Szenario bedeutet, dass man neben dem Vendor- einen zus\u00e4tzlichen\u00a0Seller-Account betreibt. Der Vorteil dieses Modells ist es, dass man seine Produkte als\u00a0<a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/25-amazon-tools\/\">Seller<\/a>\u00a0selbst anbieten und dadurch auch den Preis selbst bestimmen kann. Dieser Schritt sollte jedoch gut \u00fcberlegt sein. Zum einen bedeutet dies f\u00fcr die Verk\u00e4ufer:innen zus\u00e4tzlichen Aufwand durch die Betreuung zweier Accounts und zum anderen k\u00f6nnen zuk\u00fcnftige Verhandlungen mit Amazon dadurch erschwert werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fazit zu CRaP-Artikeln<\/h2>\n\n\n\n<p>Langfristig sollten Verk\u00e4ufer:innen darauf achten, dass die eigenen Produkte nicht Gefahr laufen, den CRaP-Status zu erhalten. Damit ein Produkt nicht auf der \u201eroten\u201c Liste von Amazon erscheint, gibt es zahlreiche Ma\u00dfnahmen, um einer solchen Situation rechtzeitig entgegenzuwirken. Sobald ein Produkt dennoch als CRaP-Artikel eingestuft wurde, sollten Vendoren schnell handeln. Denn nur so lassen sich Einbr\u00fcche in den Verkaufszahlen und im <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/amazon-a9\/\">Ranking<\/a> begrenzen. Dabei m\u00fcssen H\u00e4ndler:innen zuerst einmal herausfinden, warum Amazon ein Produkt als nicht mehr profitabel ansieht und z\u00fcgig eine L\u00f6sung hierf\u00fcr finden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Abk\u00fcrzung\u00a0CRaP\u00a0steht f\u00fcr\u00a0\u201eCan&#8217;t Realize any Profit\u201c\u00a0und bedeutet im Amazon-Kontext so viel wie \u201eProdukte, die keinen Profit einbringen\u201c. Einige\u00a0Vendoren, die ihre Produkte auf und \u00fcber Amazon verkaufen, haben diese Bezeichnung sicher schon einmal geh\u00f6rt. Hierbei handelt es sich um Artikel, deren Verkauf f\u00fcr Amazon nicht l\u00e4nger rentabel ist. 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