{"id":4519,"date":"2018-10-09T11:40:00","date_gmt":"2018-10-09T09:40:00","guid":{"rendered":"https:\/\/ameo-agentur.de\/?p=4519"},"modified":"2025-04-07T13:23:31","modified_gmt":"2025-04-07T11:23:31","slug":"amazon-retail-readiness","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/amazon-retail-readiness\/","title":{"rendered":"Was bedeutet Amazon Retail Readiness?"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jedes Produkt auf <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/handler-hinweis-os\/\">Amazon<\/a> hat eine eigene <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/amazon-a-content\/\">Produktdetailseite<\/a> und eine zugewiesene <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/aap-amazon\/\">ASIN<\/a> (Amazon Standard Identification Number). Zudem spielt die sogenannte \u201eRetail Readiness\u201c eine entscheidende Rolle dabei, ob und wie gut sich ein Produkt auf dem Marketplace verkauft. <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/10-tipps-fur-ein-besseres-verstandnis-bei-ppc-kampagnen\/\">Amazon Advertising<\/a> ist damit direkt verkn\u00fcpft, da nur Amazon-Produkte, die auch \u201eRetail Ready\u201c sind, strategisch beworben werden sollten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wie mache ich mein Produkt \u201eRetail Ready\u201c auf Amazon?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Man kann die <strong>Retail Readiness auf Amazon<\/strong> in Hard Facts und Soft Facts einteilen. Grunds\u00e4tzlich gilt: Jede ASIN, die z.\u202fB. durch PPC-Kampagnen beworben wird (Hard Facts), muss auf Lager sein. Auch die BuyBox geh\u00f6rt zu den Hard Facts \u2013 denn wer zwar ein Produkt im Lager hat, aber die BuyBox nicht gewonnen hat (z.\u202fB. wegen eines zu hohen Verkaufspreises), ist <strong>nicht Retail Ready<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Soft Facts der Retail Readiness auf Amazon umfassen alles rund um Inhalte und <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/frequently-returned-item\/\">Bewertungen<\/a>: Produkttitel, Bullet Points und Produktbeschreibung, Bilder, durchschnittliche Gesamtbewertung sowie Anzahl der Rezensionen. F\u00fcr bei Amazon registrierte Marken z\u00e4hlen zudem optimierter Enhanced Brand <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/amazon-advantage-2\/\">Content<\/a> (EBC) f\u00fcr <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/25-amazon-tools\/\">Seller<\/a> sowie A+ Content f\u00fcr Vendoren zur Retail Readiness. All diese Bereiche lassen sich direkt (Content) oder indirekt (Bewertungen) beeinflussen und wirken sich darauf aus, wie gut Amazon einen Artikel verkauft. Letztlich sind die Hard Facts entscheidend, da die Grundlage immer die Verf\u00fcgbarkeit eines Produkts ist.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Amazon Retail Readiness \u2013 Bewertungen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Gesamtzahl der Kundenbewertungen sowie die durchschnittliche Bewertung eines Amazon-Produkts haben gro\u00dfen Einfluss auf die Verkaufswahrscheinlichkeit. Grunds\u00e4tzlich gilt: Je mehr positive Bewertungen ein Artikel hat, desto besser ist dessen Retail Readiness. Amazon selbst empfiehlt mindestens 15 Bewertungen mit einem Durchschnitt von 3,5 Sternen oder mehr.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neben dieser offiziellen Empfehlung von Amazon solltest du auch die Positionierung von Konkurrenzprodukten beachten. Wenn Produkte auf der ersten SERP (Search Engine Result Page) in einer Nische bereits mehrere hundert Bewertungen haben, k\u00f6nnten 15+ Bewertungen zu wenig sein. Es gibt aber auch Produktkategorien, in denen sich Artikel sehr erfolgreich auch ohne Rezension verkaufen. In den meisten F\u00e4llen gilt jedoch: Viele positive Bewertungen machen Artikel Retail Ready.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Amazon Retail Readiness \u2013 Content<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Content eines Produkts ist nicht nur f\u00fcr die A9-Relevanzbewertung wichtig, sondern auch f\u00fcr potenzielle Kund:innen. Ein sinnvoller und styleguide-konformer Produkttitel mit Markenname, Modell, Hauptmerkmalen und relevanten <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/a10-amazon-algorithmus\/\">Keywords<\/a> ist ein wichtiger Faktor f\u00fcr die Retail Readiness.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch die Bullet Points sollten hinsichtlich <strong>Keyword-Relevanz<\/strong> und potenzieller Kaufentscheidung optimiert sein. Wichtige Eigenschaften des Produkts (z.\u202fB. Gr\u00f6\u00dfe, Farbe, Volumen etc.) sowie zus\u00e4tzliche Suchbegriffe und -phrasen sollten hier aufgef\u00fchrt werden. Diese Produktinformationen m\u00fcssen sorgf\u00e4ltig gepflegt werden. Seller k\u00f6nnen dies direkt \u00fcber SellerCentral oder per Flatfile umsetzen. Vendoren bearbeiten ihre Produktinhalte \u00fcber VendorCentral oder \u00fcber ihre Amazon-Kontakte (z.\u202fB. <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/amazon-1-click-shopping\/\">Vendor<\/a> Manager:innen).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Amazon Retail Readiness \u2013 Produktbilder<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im E-Commerce ersetzen gute, hochaufl\u00f6sende Fotos das haptische Erlebnis aus dem station\u00e4ren Handel \u2013 das gilt auch f\u00fcr Amazon. <strong>Retail Ready<\/strong> bedeutet: Artikel mit professionellen Bildern, die das Produkt aus m\u00f6glichst vielen Perspektiven zeigen und farblich korrekt wiedergeben. Selbst geringe Farbabweichungen zwischen Produktbild und physischem Produkt f\u00fchren oft zu R\u00fccksendungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr Produktbilder auf Amazon ist es zudem wichtig, dass Seller und Vendoren sich an die allgemeinen Bildrichtlinien halten. Das erste Foto ist das wichtigste \u2013 es wird in der Regel in den Suchergebnissen angezeigt und ist somit der zentrale Blickfang. Es d\u00fcrfen ausschlie\u00dflich das verkaufte Produkt gezeigt werden \u2013 keine Anwendungsbeispiele, Alternativartikel, Logos oder andere Marketingelemente.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Amazon Retail Readiness \u2013 Lagerverf\u00fcgbarkeit<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie bereits erw\u00e4hnt, ist die Verf\u00fcgbarkeit eines Produkts im Lager der wichtigste Faktor f\u00fcr die Retail Readiness. Seller, die Fulfillment by Amazon (<a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/amazon-lagerbestand\/\">FBA<\/a>) nutzen, sollten rechtzeitig ausreichend Ware liefern. Wer sein eigenes Lager nutzt (FBM), muss ebenfalls sicherstellen, dass Produkte nicht out-of-stock gehen. Vendoren wiederum verwalten das Lager bei Amazon nicht selbst, m\u00fcssen jedoch jederzeit lieferf\u00e4hig sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Grunds\u00e4tzlich gilt f\u00fcr Seller und Vendoren: Die Nachfrage potenzieller K\u00e4ufer:innen sollte gut geplant oder antizipiert sein. Geringe Lagerbest\u00e4nde k\u00f6nnen problematisch sein \u2013 etwa bei saisonalen Produkten. Wenn etwa Werbekampagnen (z.\u202fB. Sponsored Brands) auf Produkte geschaltet sind, die pl\u00f6tzlich nicht mehr verf\u00fcgbar sind, wird die Kampagne pausiert und es gehen relevante Verk\u00e4ufe verloren. Deshalb ist eine ausreichende Lagerverf\u00fcgbarkeit ein kritischer Faktor f\u00fcr die Retail Readiness.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Amazon Retail Readiness \u2013 BuyBox<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Gewinn oder Verlust der BuyBox ist besonders relevant im Zusammenhang mit laufenden PPC-Kampagnen. Wird z.\u202fB. eine Sponsored Brand Ad auf ein Produkt geschaltet, bei dem der Vendor (oder Amazon selbst) die BuyBox nicht besitzt, zahlt der Vendor trotzdem f\u00fcr jeden Klick \u2013 aber die Verk\u00e4ufe werden nicht direkt zugeordnet. Sponsored Product Ads werden bei Verlust der BuyBox zwar pausiert, generieren aber in dieser Zeit weder Impressionen noch Traffic f\u00fcr die Marke oder das Produkt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend ein Vendor den Gewinn oder Verlust der BuyBox nicht aktiv beeinflussen kann, haben Seller diese M\u00f6glichkeit \u00fcber den Verkaufspreis (inkl. Versandkosten). Die BuyBox geht oft an das g\u00fcnstigste Angebot im Vergleich zu anderen Seller:innen mit demselben Produkt. Der Verkaufspreis kann durch sogenannte Repricer automatisch angepasst werden. Auch der Prime-Status eines Produkts hat Einfluss auf die BuyBox \u2013 und damit auf die Retail Readiness.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fazit \u2013 Retail Ready auf Amazon<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ob und wie erfolgreich Werbekampagnen auf Amazon laufen, h\u00e4ngt fast immer von der <strong>Retail Readiness<\/strong> ab. Amazon definiert Produkte mit professionellen Bildern, relevanten und konversionsstarken Inhalten sowie vielen guten Bewertungen als <strong>retail-ready<\/strong>. Erfahrungsgem\u00e4\u00df lassen sich diese Produkte auch deutlich effektiver \u00fcber <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/amazon-ads-vs-google-ads\/\">PPC<\/a> bewerben. <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/amazon-a9\/\">Faktoren<\/a> wie Sichtbarkeit von Ads und Profitabilit\u00e4t der Kampagnen h\u00e4ngen stark von der Retail Readiness ab. Letztlich ist wichtig: F\u00fcr Seller und Vendoren sind eine saubere ASIN-Optimierung und eine ambitionierte Kampagnenstrategie Pflicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jedes Produkt auf Amazon hat eine eigene Produktdetailseite und eine zugewiesene ASIN (Amazon Standard Identification Number). Zudem spielt die sogenannte \u201eRetail Readiness\u201c eine entscheidende Rolle dabei, ob und wie gut sich ein Produkt auf dem Marketplace verkauft. Amazon Advertising ist damit direkt verkn\u00fcpft, da nur Amazon-Produkte, die auch \u201eRetail Ready\u201c sind, strategisch beworben werden sollten. 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