{"id":4226,"date":"2019-04-05T13:39:00","date_gmt":"2019-04-05T11:39:00","guid":{"rendered":"https:\/\/ameo-agentur.de\/?p=4226"},"modified":"2025-04-08T13:28:02","modified_gmt":"2025-04-08T11:28:02","slug":"brand-safety","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/brand-safety\/","title":{"rendered":"Was bedeutet Brand Safety?"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Ziel von\u00a0<strong>Brand Safety<\/strong>\u00a0ist, dass eine Werbeanzeige im gew\u00fcnschten Werbeumfeld ausgespielt wird, Markenbotschaften sollen also lediglich in einem f\u00fcr die Marke und Zielgruppe passenden Umfeld zu sehen sein. Bei einem nicht passenden Umfeld spricht man dann von so genannten Bad Ads, diese entstehen dann, wenn Werbungen so ausgespielt werden, dass sie nicht zur Markenbotschaft des:der Werbenden passen, oder wenn der Kontext von redaktionellen Inhalten und der geschalteten Anzeige in einem problematischen Verh\u00e4ltnis zueinander stehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Brand Safety geh\u00f6rt zu einem wichtigen Baustein innerhalb der Qualit\u00e4tssicherung im Display <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/amazon-autosuggest\/\">Advertising<\/a>, die anderen Komponenten sind Visibility und die Vermeidung von Ad Fraud. Auch im Kontext von\u00a0<a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/handler-hinweis-os\/\">Amazon<\/a> Advertising\u00a0kann und sollten Werbetreibende auf die Ausspielung ihrer Werbeanzeigen achten. W\u00e4hrend im\u00a0Performance-Marketing\u00a0Bereich ein Zielgruppen-Targeting kaum bis gar nicht m\u00f6glich ist, so spielt das Thema Brand Safety bei Amazon <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/sell-side-platform-supply-side-platform-ssp\/\">DSP<\/a>, dem Display Advertising Pendant zu <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/adspend\/\">Google<\/a>, eine deutliche gr\u00f6\u00dfere Rolle. Als Advanced Partner Agentur f\u00fcr Amazon k\u00f6nnen die Expert:innen von ameo bei der richtigen Targetierung und Segementierung der Kampagnen helfen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Brand Safety: Nicht markenkonforme Umfelder<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Plattformen mit folgenden Inhalten gelten von vornherein als nicht markenkonform:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Pornografische Inhalte<\/li>\n\n\n\n<li>Illegale Drogen und Alkohol<\/li>\n\n\n\n<li>Hetze und propagandistische Inhalte<\/li>\n\n\n\n<li>Illegale Downloads und andere Urheberrechtsverletzungen<\/li>\n\n\n\n<li>Adware und Malware<\/li>\n\n\n\n<li>Nachrichtenbeitr\u00e4ge \u00fcber Umweltkatastrophen oder \u00c4hnliches<\/li>\n\n\n\n<li>Unmoderierte und somit nutzer:innengenerierte Inhalte<\/li>\n\n\n\n<li>Kontroversen politischer oder religi\u00f6ser Natur<\/li>\n\n\n\n<li>Explizite Gewaltdarstellungen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gew\u00e4hrleisten von Brand Safety<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Onlinewerbung wird \u00fcber Cookies ausgespielt und entweder nach einem zuf\u00e4lligen Prinzip, auf Basis von\u00a0<a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/a10-amazon-algorithmus\/\">Keywords<\/a>\u00a0oder anhand von User-Profilen einem Inhalt zugeordnet. Hier gilt es zu beachten, dass bei einer automatischen Ausspielung kein semantischer Kontext hergestellt werden kann: Ein Beispiel w\u00e4re hier die Ausspielung von Werbung einer Luftfahrtlinie auf einer Nachrichtendienstseite, die aktuell \u00fcber einen Flugzeugabsturz berichtet \u2013 hier entsteht eine unpassende Kombination aus Trag\u00f6die und Werbung. Nutzer:innen k\u00f6nnen hier die Rollen der Werbenden und Publisher nicht unterscheiden, was dazu f\u00fchrt, dass Werbende oftmals alleinig in ein schlechtes Licht ger\u00fcckt werden und das zu einem Reputationsverlust f\u00fchren kann.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Folgende Strategien gibt es, um die Brand Safety zu gew\u00e4hrleisten<\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Cognitive-Targeting<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kampagne und konsumierte Inhalte werden analysiert, dies stellt die notwendige Verbindung zwischen <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/25-amazon-tools\/\">Content<\/a> und Anzeige her, au\u00dferdem werden Kampagne und Inhalte mit relevanten Umfeldern und Konzepten zus\u00e4tzlich angereichert. Der Technologie ist es dadurch m\u00f6glich, binnen von Sekunden\u00a0<strong>negative und positive Beziehungen der Texte zur Kampagne<\/strong>\u00a0herzustellen und diese bei Ausspielung der Werbung zu beachten.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Ad-Verification<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hier werden Anzeigen verfolgt und alle verf\u00fcgbaren Daten \u00fcber den Kontext, in dem sie ausgespielt werden, gesammelt. Das Werbeumfeld wird einer redaktionellen Pr\u00fcfung unterzogen, bevor Werbung geschaltet wird. Neben dem Vorteil, Marken zu sch\u00fctzen, l\u00e4sst sich durch Ad-Verification zudem die\u00a0<strong>Performance der Kampagnen<\/strong>\u00a0deutlich voranbringen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Pre-Impression<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vorm Realisieren der Kampagne sollte man geeignete Publisher ausw\u00e4hlen, so lassen sich Werbeumfeld und Content, die mit der geschalteten Anzeige nach Schaltung in Verbindung stehen sollen, vorab pr\u00fcfen. Es sollte auch sichergestellt werden, dass die vorab erstellten Blacklists (Webseiten, wo eure Anzeigen nicht laufen d\u00fcrfen) oder Whitelists (wo sie laufen sollten) regelm\u00e4\u00dfig \u00fcberpr\u00fcft und aktualisiert werden.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Kampagne-Filter und -Tagging<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mithilfe von\u00a0<strong>Tagging, Datenfragmenten- und Segmenten<\/strong>\u00a0sowie semantischen Targeting lassen sich mittlerweile die Ausspielung der Ads auf komplexen Systemen bereits zum gr\u00f6\u00dften Teil steuern. Um die Ausgabe von Ads zu kontrollieren, k\u00f6nnen bei einigen Systemen w\u00e4hrend der Kampagne auf URL- und websitebasierten Filter gesetzt werden.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Post-Impression<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie der Name schon sagt, wird hier die Impressions- und Klickanalyse nach Schaltung der Kampagne betrachtet, diese Daten geben Aufschluss \u00fcber die Wirksamkeit der Kampagne. Eine Betrachtung der URLs und Websites, auf denen Anzeigen erschienen sind, l\u00e4sst R\u00fcckschl\u00fcsse darauf zu, ob das Image der Brand bereits Schaden genommen hat, und wo man in Zukunft Anzeigen noch besser platzieren k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Abh\u00e4ngig vom Ziel der Promotion k\u00f6nnen Werbende so eine thematisch lockere oder sehr enge Verbindung zwischen Kampagne und Inhalt sicherstellen. Und dazu fehlerhafte Platzierung von Werbung oder Bad Ads vermeiden. Diese Vorgehensweise wird belohnt mit positiver Wahrnehmung, einem h\u00f6heren\u00a0User Engagement\u00a0und letztendlich einem messbar besseren Return of Investment (ROI).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fazit und Bedeutung von Brand Safety f\u00fcr das Online-Marketing<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aktuell gibt es trotz erster Schritte keine\u00a0<strong>Strategien, die eine Brand Safety zu 100 % gew\u00e4hrleisten<\/strong>\u00a0k\u00f6nnen. Die bisherigen Strategien bestehen in technischen L\u00f6sungen so wie in Guidelines und Standards, die Werbetreibende sowie Publisher zu markenkonformen Praktiken verpflichten sollen. Die Auswirkungen von Bad Ads k\u00f6nnen nur schwer eingesch\u00e4tzt werden, eines jedoch ist sicher, Image sowie Reputation von Unternehmen und Marken stehen auf dem Spiel. Die monet\u00e4ren Auswirkungen lassen sich nur schwer beziffern, wenn Anzeigen in einem f\u00fcr sie unpassenden Umfeld platziert werden, generiert das Werbebudget keine ROI (Return of Investment).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Beispiel daf\u00fcr, wie Gro\u00dfkonzerne mit dem Thema Brand Safety umgehen, lieferte Procter &amp; Gamble im M\u00e4rz 2017 (<a href=\"https:\/\/www.horizont.net\/marketing\/nachrichten\/Werbeboykott-beendet-Procter--Gamble-kehrt-zu-Youtube-zurueck-166490\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">vollst\u00e4ndiger Artikel zum Thema von horizont.net<\/a>). Damals stoppte der Konzern seine kompletten Werbeaktivit\u00e4ten auf YouTube, da immer wieder deren Werbevideos im Umfeld extremistischer Inhalte auftauchten, \u00e4hnliche Probleme hatten auch andere Konzerne, unter anderem BBC, Johnson &amp; Johnson und Ford, um nur drei von ihnen zu nennen. Auch diese Gro\u00dfunternehmen hatten ihre Anzeigen aus Mangel an Brand Safety ausgesetzt. Dies zwang YouTube dazu, den Werbenden mehr Kontrolle zuzugestehen, was insbesondere durch eine enge Zusammenarbeit mit P&amp;G erm\u00f6glicht wurde. Nachdem von YouTube Ma\u00dfnahmen zur Verbesserung der Brand Safety getroffen worden sind, kehrte P&amp;G zur Google-Tochter zur\u00fcck. P&amp;G wirbt seit deren R\u00fcckkehr nur noch in einem von ihnen vorab gepr\u00fcften Umfeld.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Ziel von\u00a0Brand Safety\u00a0ist, dass eine Werbeanzeige im gew\u00fcnschten Werbeumfeld ausgespielt wird, Markenbotschaften sollen also lediglich in einem f\u00fcr die Marke und Zielgruppe passenden Umfeld zu sehen sein. 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