{"id":4181,"date":"2016-10-04T10:04:00","date_gmt":"2016-10-04T08:04:00","guid":{"rendered":"https:\/\/ameo-agentur.de\/?p=4181"},"modified":"2025-04-01T10:05:50","modified_gmt":"2025-04-01T08:05:50","slug":"neue-amazon-richtlinie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/neue-amazon-richtlinie\/","title":{"rendered":"Neue Amazon-Richtlinie: keine Rezensionen mehr durch Produkttester erlaubt"},"content":{"rendered":"\n<p>Das d\u00fcrfte bei vielen <strong>einschlagen wie eine Bombe<\/strong>, denn seit Kurzem steht fest, dass <strong><a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/handler-hinweis-os\/\">Amazon<\/a> offiziell gegen Produkttester:innen vorgeht<\/strong> \u2013 zumindest seine <strong>Richtlinien in diesem Bereich \u00e4ndert und versch\u00e4rft<\/strong>. Wie im <strong>amerikanischen Amazon-Blog<\/strong> zu lesen ist, <strong>verbietet Amazon den Aufbau von <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/amazon-a9\/\">Rezensionen<\/a> durch Produkttester:innen<\/strong> \u2013 mit <strong>einer Ausnahme: <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/amazon-vine-agentur-support\/\">Amazon Vine<\/a><\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Was viele Verk\u00e4ufer:innen da drau\u00dfen nerven wird, d\u00fcrfte vor allem die <strong>Bewertungsportale schockieren<\/strong> \u2013 denn mit dieser Ank\u00fcndigung ist quasi <strong>\u00fcber Nacht ein komplettes Gesch\u00e4ftsmodell hinf\u00e4llig<\/strong> geworden. Auch eine <strong>Amazon-Optimierung<\/strong> wird dadurch k\u00fcnftig <strong>deutlich schwieriger<\/strong>, beziehungsweise ben\u00f6tigt <strong>neue Strategien<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Warum verbietet Amazon Reviews durch Produkttester?<\/h2>\n\n\n\n<p>Um die Entscheidung von <strong>Amazon<\/strong> zu verstehen, muss man kurz einen Schritt zur\u00fcckgehen. Vor einigen Monaten f\u00fchrte Amazon den <strong>Badge \u201everifizierter Kauf\u201c<\/strong> ein. Damit sollte eine <strong>normale Bewertung<\/strong> (entstanden durch eine regul\u00e4re Bestellung mit anschlie\u00dfender Rezension) von einer <strong>Kund:innenmeinung eines Produkttesters bzw. einer Produkttesterin<\/strong> (entstanden durch einen stark rabattierten oder kostenlosen Erwerb eines Produktes) unterschieden werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Das hat allerdings nur <strong>m\u00e4\u00dfig funktioniert<\/strong>, denn gef\u00fchlt <strong>50\u202f% der durch Produkttester:innen abgegebenen <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/frequently-returned-item\/\">Bewertungen<\/a> wurden trotzdem als \u201everifiziert\u201c angezeigt<\/strong>. Ein:e normale:r Kund:in d\u00fcrfte den Unterschied ohnehin <strong>nicht bemerkt, geschweige denn verstanden<\/strong> haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Das f\u00fchrte dazu, dass <strong>frisch gestartete Produkte quasi \u00fcber Nacht so viele Bewertungen sammeln konnten wie Artikel mit langer Verkaufshistorie \u2013 \u00fcber mehrere Monate oder sogar Jahre<\/strong>. Des einen Leid war des anderen Freud \u2013 aber wie sich jetzt zeigt, <strong>so gar nicht im Sinne des E-Commerce-Riesen<\/strong>. Doch wie sich nun zeigt, entsprach dies nicht den Interessen des E-Commerce-Riesen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"survey\">Review-Studie belegt:<br>Produkttester bewerten \u201ezu gut\u201c<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Gegner:innen von Produkttester:innen und deren Rezensionen<\/strong> behaupteten h\u00e4ufig, dass diese Bewertungen <strong>oft einfach positiver ausfallen<\/strong>, als sie ohne <strong>rabattierten Kauf oder kostenlose Produktvergabe<\/strong> zustande gekommen w\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<p>Und eine <strong>Studie von ReviewMeta.com<\/strong> mit \u00fcber <strong>7 Millionen Rezensionen<\/strong> hat nun gezeigt, dass <strong>Produkttester:innen nicht nur deutlich h\u00e4ufiger<\/strong>, sondern im Durchschnitt auch <strong>0,38 Sterne positiver bewerten<\/strong>, als es ein:e normale:r K\u00e4ufer:in tun w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Was sich zun\u00e4chst <strong>marginal anh\u00f6rt<\/strong>, hat dennoch <strong>einen enormen Einfluss auf das Kaufverhalten<\/strong> \u2013 denn w\u00e4hrend ein Produkt mit <strong>4,36 Sternen eher mittelm\u00e4\u00dfig<\/strong> wahrgenommen wird, gilt ein Artikel mit <strong>4,74 Sternen bereits als Top-Produkt<\/strong>. Genau das konnte in der Vergangenheit <strong>binnen weniger Wochen mit Produkttester:innen erreicht werden<\/strong> \u2013 <strong>selbst in hart umk\u00e4mpften Kategorien<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Ebenfalls zeigte die Studie, dass ein:e \u201enormale:r\u201c Kund:in im Durchschnitt <strong>31 Bewertungen abgegeben<\/strong> hat, w\u00e4hrend ein:e Produkttester:in <strong>durchschnittlich 232 Rezensionen im gleichen Zeitraum<\/strong> geschrieben hat.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.intomarkets.com\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/studie-amazon-bewertungen-1.png\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.intomarkets.com\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/studie-amazon-bewertungen-1.png\" alt=\"studie-amazon-bewertungen-1\" class=\"wp-image-387\" style=\"width:840px;height:auto\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Studie ReviewMeta.com:<\/strong> Rezensionen von Produkttester:innen sind im Durchschnitt um <strong>0,38 Sterne besser<\/strong> \u2013 und machen damit aus einem unbedeutenden Produkt schnell ein <strong>Top-Produkt<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch der <strong>Detailblick auf einzelne Produkte<\/strong> offenbarte deutliche Unterschiede: In der Studie wurden <strong>251 Produkte und 609.766 Rezensionen untersucht<\/strong>, die jeweils <strong>mindestens 10 normale Bewertungen und 10 von offensichtlichen Produkttester:innen<\/strong> enthielten.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei stellte man fest, dass bei <strong>86\u202f% der Produkte die Bewertungen von Produkttester:innen deutlich besser ausfielen<\/strong> als die von organischen K\u00e4ufer:innen. W\u00e4hrend <strong>verifizierte K\u00e4ufer:innen Produkte teilweise mit durchschnittlich 2,7 Sternen bewerteten<\/strong>, vergaben <strong>Produkttester:innen durchschnittlich 4,7 Sterne<\/strong> \u2013 ein <strong>riesiger Unterschied<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.intomarkets.com\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/studie-amazon-bewertungen-3.png\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.intomarkets.com\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/studie-amazon-bewertungen-3.png\" alt=\"studie-amazon-bewertungen-3\" class=\"wp-image-389\" style=\"width:839px;height:auto\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Weniger Vertrauen durch Kund:innen in Produkttester Rezensionen<\/h2>\n\n\n\n<p>Nach eigener Aussage stellte <strong>Amazon<\/strong> nun offenbar fest, dass <strong>Kund:innen den Bewertungen von Produkten immer weniger Vertrauen schenkten<\/strong>, da diese in ihren Augen <strong>stark durch Produkttester:innen beeinflusst waren<\/strong>. Ein <strong>Super-GAU f\u00fcr Amazon<\/strong>, denn \u2013 ob <strong>E-Commerce-Riese oder Mini-Onlineshop<\/strong>: <strong>Wer das Vertrauen seiner Kund:innen verliert, riskiert seine Glaubw\u00fcrdigkeit und damit auch sein Business<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Das scheint nun der Grund zu sein, warum <strong>Amazon den Produkttester-Gruppen einen Riegel vorschiebt<\/strong> und <strong>Bewertungen von Produkttester:innen k\u00fcnftig l\u00f6schen wird<\/strong>. Richtig: <strong>\u201ewird\u201c<\/strong>, denn diese neue Regel gilt <strong>erst ab sofort<\/strong> \u2013 das hei\u00dft, die <strong>meisten bisherigen Bewertungen von Produkttester:innen bleiben bestehen<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Wohl dem, <strong>der diesen Service bereits umfangreich genutzt hat<\/strong> \u2013 zum <strong>Leidwesen derer<\/strong>, die ihre Rezensionen <strong>m\u00fchsam mit echten K\u00e4ufer:innen generiert haben<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.intomarkets.com\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/studie-amazon-bewertungen-4.png\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.intomarkets.com\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/studie-amazon-bewertungen-4.png\" alt=\"studie-amazon-bewertungen-4\" class=\"wp-image-390\" style=\"width:840px;height:auto\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Neue Guideline bis jetzt nur in den USA<\/h2>\n\n\n\n<p>Die neue <strong>Richtlinie gegen beeinflusste Bewertungen<\/strong> gilt derzeit mit sofortiger Wirkung zun\u00e4chst <strong>nur in den USA<\/strong> \u2013 also f\u00fcr <strong>amazon.com<\/strong>. Aber wie die Vergangenheit bereits oft gezeigt hat, ist es wohl nur eine <strong>Frage der Zeit<\/strong>, bis <strong>auch auf amazon.de Rezensionen von Produkttester:innen verboten werden<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Das <strong>Resultat dieser Meldung<\/strong> d\u00fcrfte sein, dass viele Verk\u00e4ufer:innen noch schnell ihre <strong>Agenturen, Bewertungsportale oder Facebook-Gruppen<\/strong> bem\u00fchen, um m\u00f6glichst viele Rezensionen aufzubauen. Diese M\u00fche d\u00fcrfte jedoch <strong>h\u00f6chstwahrscheinlich umsonst<\/strong> sein, denn wie <strong>techcrunch.com<\/strong> in einem Blogartikel mitteilt, <strong>l\u00f6scht Amazon im Nachgang exzessiv generierte Produkttester-Rezensionen<\/strong>. Auch wenn das <strong>Update der Richtlinie in Deutschland noch nicht gilt<\/strong>, kann man mit Sicherheit davon ausgehen, dass <strong>dies bald auch auf amazon.de passieren wird<\/strong>, sobald die Richtlinie hierzulande in Kraft tritt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Amazon Vine profitiert,<br>die Bewertungsportale verlieren<\/h2>\n\n\n\n<p>Perfiderweise hat Amazon <strong>nichts grunds\u00e4tzlich gegen Produkttester:innen<\/strong> \u2013 basiert doch genau darauf der hauseigene <strong>\u201eClub der Produkttester:innen\u201c namens Vine<\/strong>. Allerdings zieht Amazon einen klaren Trennstrich und nennt daf\u00fcr folgende Unterschiede zu den Bewertungsportalen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Verk\u00e4ufer:innen und Produkttester:innen haben <strong>keinen direkten Kontakt<\/strong>.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Amazon w\u00e4hlt sowohl Verk\u00e4ufer:innen als auch Rezensent:innen selbst aus<\/strong>.<\/li>\n\n\n\n<li>Amazon zeigt <strong>nur eine bestimmte Anzahl an Vine-Rezensionen<\/strong> an.<\/li>\n\n\n\n<li>Durch Vine entstandene Rezensionen sind <strong>speziell gekennzeichnet<\/strong>.<\/li>\n\n\n\n<li>Es wird <strong>kein rabattierter Kauf vorausgesetzt<\/strong>.<\/li>\n\n\n\n<li>Rezensent:innen sind <strong>nicht verpflichtet<\/strong>, nach Erhalt des Produkts eine Bewertung abzugeben.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Bevor sich jetzt bestimmte Bewertungsclubs die H\u00e4nde reiben und sich in ihrem Gesch\u00e4ftsmodell best\u00e4tigt sehen, sei nochmals auf Punkt 2 hingewiesen: <strong>Sowohl Verk\u00e4ufer:in als auch Rezensent:in werden von Amazon selbst ausgew\u00e4hlt<\/strong> \u2013 <strong>Ende der Diskussion<\/strong>. Damit ist der Prozess klar geregelt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"update-amazon-vine\">Update zu Amazon-Vine<\/h3>\n\n\n\n<p>In der <strong>Amazon-SEO Facebook-Gruppe<\/strong> wurde darauf hingewiesen, dass das <strong>Vine-Programm von Amazon doch etwas anders abl\u00e4uft<\/strong>. Aktuell steht dieser <strong>\u201eClub der Produkttester:innen\u201c nur Vendoren zur Verf\u00fcgung<\/strong> \u2013 also solchen H\u00e4ndler:innen, die ihre Produkte direkt an Amazon verkaufen. Je nach Land kostet die Teilnahme <strong>zwischen 500 und 1.000\u202fEuro pro Produkt<\/strong>. Daf\u00fcr entfallen \u2013 im Gegensatz zu Bewertungsportalen \u2013 <strong>Geb\u00fchren f\u00fcr jede einzelne Bewertung<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Ablauf sieht folgenderma\u00dfen aus:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Jede:r <strong><a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/amazon-1-click-shopping\/\">Vendor<\/a><\/strong> kann am Vine-Programm teilnehmen und muss nicht extra ausgew\u00e4hlt werden \u2013 <strong>eine Teilnahmegeb\u00fchr ist jedoch verpflichtend<\/strong>. Die Teilnahme ist kostenpflichtig.<\/li>\n\n\n\n<li>Die <strong>Samples<\/strong>, f\u00fcr die Bewertungen generiert werden sollen, werden <strong>an das Amazon-Warenlager geschickt<\/strong>.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Amazon w\u00e4hlt passende Rezensent:innen aus<\/strong> und versendet die Produkte.<\/li>\n\n\n\n<li>Erst <strong>nach einer abgegebenen Bewertung<\/strong> kann ein:e Rezensent:in \u00fcber Vine weitere Produkte erhalten \u2013 es entsteht also <strong>indirekt eine gewisse Bewertungspflicht<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Noch ein Hinweis zur Korrektur: <strong>Alle Vine-Rezensionen werden angezeigt<\/strong>, allerdings ist <strong>die Anzahl der freigebbaren Samples pro Produkt begrenzt<\/strong>. Aktuell k\u00f6nnen Vendoren <strong>maximal 30 Samples pro Produkt freigeben<\/strong>. Amazon musste hier eine Begrenzung einf\u00fchren, nachdem manche Vendoren <strong>vierstellige St\u00fcckzahlen<\/strong> an Testprodukten ins Lager geschickt hatten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Welche Alternativen gibt es zu Amazon Vine um Rezensionen zu generieren?<\/h2>\n\n\n\n<p>Viele H\u00e4ndler:innen stellen sich nun die Frage, <strong>wie man \u00fcberhaupt noch Bewertungen aufbauen kann<\/strong>, ohne Produkttester:innen zu akquirieren. Bewertungsgruppen, Portale und Agenturen sind mit der neuen Richtlinie <strong>in ihrer bisherigen Form Geschichte<\/strong> \u2013 das ist sicher. Jetzt ist <strong>Kreativit\u00e4t gefragt<\/strong>, um trotzdem <strong>Reviews zu generieren<\/strong>. Hier ein paar M\u00f6glichkeiten und deren rechtliche Bewertung:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Produkt zum vollen Preis kaufen lassen, sp\u00e4ter R\u00fcckerstattung \u00fcber Dritte (z.\u202fB. PayPal):<\/strong> M\u00f6glich \u2013 aber <strong>rechtlich grenzwertig<\/strong>, <strong>verst\u00f6\u00dft gegen das Wettbewerbsrecht<\/strong> und kann als <strong>Betrug gewertet werden<\/strong>.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Produkt voll bezahlen lassen, sp\u00e4ter Gutschein in H\u00f6he der Kaufsumme ausstellen:<\/strong> Funktioniert, <strong>ist jedoch auff\u00e4llig<\/strong> und <strong>ebenfalls rechtlich problematisch<\/strong>.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Kund:innen nach Bestellung per E-Mail um Bewertung bitten:<\/strong> Ist grunds\u00e4tzlich erlaubt, <strong>aber Achtung<\/strong>: Ohne <strong>ausdr\u00fcckliche Einwilligung<\/strong> ist das rechtlich <strong><a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/amazon-dsp-werbebudget\/\">Werbung<\/a><\/strong> \u2013 und <strong>abmahnf\u00e4hig<\/strong>.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Kund:innen telefonisch kontaktieren:<\/strong> Ebenfalls Werbung \u2013 <strong>rechtlich unzul\u00e4ssig<\/strong>. Au\u00dferdem sind <strong>Telefonnummern oft gar nicht mehr sichtbar<\/strong>.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Incentive im Paket beilegen und um Bewertung bitten:<\/strong> M\u00f6glich \u2013 aber mit <strong>geringer Erfolgsquote<\/strong>. Dennoch kann <strong>eine kreative Gestaltung helfen<\/strong>, um Bewertungen zu f\u00f6rdern.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fazit<\/h3>\n\n\n\n<p>Diese Meldung d\u00fcrfte bei vielen <strong>Amazon-H\u00e4ndler:innen einschlagen wie eine Bombe<\/strong>. Fakt ist: <strong>Produkte lassen sich nicht mehr so einfach per Produkttester nach oben pushen<\/strong>. <strong>Rabattierte K\u00e4ufe sind zwar weiterhin erlaubt<\/strong>, k\u00f6nnen aber <strong>zuk\u00fcnftig st\u00e4rker \u00fcberwacht<\/strong> und mit einer Bewertung <strong>schnell auff\u00e4llig<\/strong> werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Amazon kann technisch sehr wohl erkennen<\/strong>, welche Produkte stark rabattiert verkauft und anschlie\u00dfend bewertet wurden \u2013 und <strong>solche Bewertungen automatisch l\u00f6schen<\/strong>. Wer sich <strong>nicht an die Guidelines h\u00e4lt<\/strong>, riskiert <strong>eine Sperrung des Seller-Accounts<\/strong> \u2013 ein Risiko, das niemand eingehen will.<\/p>\n\n\n\n<p>Deshalb gilt: <strong>Kreativit\u00e4t und echtes Amazon <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/25-amazon-tools\/\">SEO<\/a> sind jetzt wichtiger denn je<\/strong>, um <strong><a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/a10-amazon-algorithmus\/\">organisch<\/a> Bewertungen und Sichtbarkeit aufzubauen<\/strong>. Immerhin hat Amazon angek\u00fcndigt, dass Vine in Zukunft <strong>\u201emore useful\u201c<\/strong> werden soll \u2013 was auch immer das konkret hei\u00dft. Gut m\u00f6glich, dass Vine <strong>f\u00fcr weitere H\u00e4ndlergruppen ge\u00f6ffnet wird<\/strong>, allerdings vermutlich <strong>nicht kostenlos<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass <strong>Amazon Rezensionen anderer Quellen verbietet<\/strong>, ist auf der einen Seite <strong>verst\u00e4ndlich<\/strong>, auf der anderen Seite <strong>auch schade<\/strong> \u2013 denn Produkttester:innen lieferten oft hochwertige Inhalte, die h\u00e4ufig mit <strong>\u201ehilfreich\u201c markiert wurden<\/strong>. Sei es drum: <strong>Das Amazon-Game wird wieder ein St\u00fcck herausfordernder.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das d\u00fcrfte bei vielen einschlagen wie eine Bombe, denn seit Kurzem steht fest, dass Amazon offiziell gegen Produkttester:innen vorgeht \u2013 zumindest seine Richtlinien in diesem Bereich \u00e4ndert und versch\u00e4rft. Wie im amerikanischen Amazon-Blog zu lesen ist, verbietet Amazon den Aufbau von Rezensionen durch Produkttester:innen \u2013 mit einer Ausnahme: Amazon Vine. 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