{"id":4161,"date":"2019-09-29T11:07:00","date_gmt":"2019-09-29T09:07:00","guid":{"rendered":"https:\/\/ameo-agentur.de\/?p=4161"},"modified":"2025-06-25T11:01:04","modified_gmt":"2025-06-25T09:01:04","slug":"10-tipps-fur-ein-besseres-verstandnis-bei-ppc-kampagnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/10-tipps-fur-ein-besseres-verstandnis-bei-ppc-kampagnen\/","title":{"rendered":"Amazon Advertising \u2013 10 Tipps f\u00fcr ein besseres Verst\u00e4ndnis bei PPC-Kampagnen"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"543\" src=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Bildschirmfoto-2025-05-04-um-11.08.44-1024x543.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-5896\" srcset=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Bildschirmfoto-2025-05-04-um-11.08.44-1024x543.png 1024w, https:\/\/ameo-agentur.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Bildschirmfoto-2025-05-04-um-11.08.44-300x159.png 300w, https:\/\/ameo-agentur.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Bildschirmfoto-2025-05-04-um-11.08.44-768x408.png 768w, https:\/\/ameo-agentur.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Bildschirmfoto-2025-05-04-um-11.08.44-600x318.png 600w, https:\/\/ameo-agentur.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Bildschirmfoto-2025-05-04-um-11.08.44.png 1496w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Verstehen, was Amazon PPC Marketing ist und wie es funktioniert<\/h1>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/adspend\/\">ACoS<\/a>,&nbsp;ROAS,&nbsp;CPO\u2026 was ist denn nun die richtige&nbsp;KPI, um&nbsp;Performance Marketing&nbsp;im Bereich&nbsp;Amazon Advertising&nbsp;sinnvoll und erfolgswirksam messen zu k\u00f6nnen? Sind es nur harte Sales resultierend aus den geschalteten&nbsp;PPC-Kampagnen? Was ist mit den Impressions? Und wie spielen dabei der BSR (Bestseller-Rang),&nbsp;CVR&nbsp;(<a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/amazon-lagerbestand\/\">Conversion Rate<\/a>) und&nbsp;CTR&nbsp;(Click-Through-Rate) eine Rolle? Schaut man sich ohne viel \u00dcbung oder Vorerfahrung ein&nbsp;<strong>Advertising-Reporting von <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/handler-hinweis-os\/\">Amazon<\/a><\/strong>&nbsp;an und vergleicht das fataler Weise sogar direkt mit <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/amazon-ads-vs-google-ads\/\">Google Ads<\/a> oder anderen Werbeformaten, dann ziehen Werbetreibende m\u00f6glicherweise die v\u00f6llig falschen Schl\u00fcsse daraus und \u00e4ndern darauf Bidding- und Budget-Strategie auf eine, diplomatisch ausgedr\u00fcckt, suboptimale Weise.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die wichtigsten Kennzahlen im Amazon Advertising<\/h2>\n\n\n\n<p>Bevor wir uns tiefer mit Gebotsstrategien, dem Allokieren von Budgets und der Interpretation von \u201eEmpfehlungen\u201c von Amazon Mitarbeiter:innen besch\u00e4ftigen, will ich hier erst einmal die wichtigsten Metriken und Kennzahlen kurz definieren und im Amazon-Kontext erl\u00e4utern, weil sie erfahrungsgem\u00e4\u00df entweder durcheinandergebracht, falsch interpretiert oder gar manchmal gar nicht verstanden werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">ACoS<\/h3>\n\n\n\n<p>Immer wenn es um klickbasierte, bzw. Klick abgerechnete Werbung auf Amazon geht, f\u00e4llt sehr schnell die Abk\u00fcrzung \u201e<strong>ACoS<\/strong>\u201c. Ausgeschrieben steht dies f\u00fcr \u201eAdvertising Cost of Sales\u201c, also der Kostenanteil f\u00fcr damit erzielte Verk\u00e4ufe. Oder einfach ausgedr\u00fcckt: Wie viel habe ich ausgegeben und wie viel habe ich daf\u00fcr eingenommen. Beispiel: Ich habe 100 \u20ac in&nbsp;<strong>Amazon <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/amazon-autosuggest\/\">Advertising<\/a> investiert<\/strong>&nbsp;und daf\u00fcr 2.000 \u20ac Umsatz erzielt. Der ACoS, also der Werbekostenanteil, betr\u00e4gt hier als 5 %.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">ROAS<\/h3>\n\n\n\n<p>Hinl\u00e4nglicher und allgemeiner bekannt ist die Abk\u00fcrzung \u201e<strong>ROAS<\/strong>\u201c, welche f\u00fcr \u201eReturn on Advertising Spend\u201c steht. Sinngem\u00e4\u00df bedeutet es exakt das Gleiche, was der ACoS aufzeigt, nur aus einer reziproken Sicht. Beispiel, analog zum ACoS: Ich investiere 100 \u20ac in&nbsp;<strong>PPC-Marketing<\/strong>&nbsp;und mache damit 2.000 \u20ac Umsatz. Der ROAS betr\u00e4gt hier 20 (oder auf 2.000 %), d. h. mein Werbeeinsatz hat sich praktisch 20 Mal in direkten Umsatz \u201everwandelt\u201c.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Impressions<\/h3>\n\n\n\n<p>Die&nbsp;<strong>Impressions<\/strong>&nbsp;(oder \u201eImpressionen\u201c) sagen aus, wie oft meine Anzeige(n) f\u00fcr Nutzer:innen ausgespielt wurden. Geben also Nutzer:innen das Suchwort \u201eSalatschalten\u201c bei Amazon ein, auf das ich zuvor eine oder mehre bspw. Sponsored Product Ads geschalten habe, dann geben mir die Impressions an, wie oft meine Anzeige auch wirklich \u201esichtbar\u201c geschaltet wurden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">CTR<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Abk\u00fcrzung&nbsp;<strong><a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/amazon-a9\/\">CTR<\/a><\/strong>&nbsp;steht f\u00fcr \u201eClick-Through-Rate\u201c und sagt aus, wie oft nach dem Ausspielen meiner Anzeigen Nutzer:innen auch tats\u00e4chlich daraufgeklickt haben. Wurde meine Anzeige auf das Keyword \u201eSalatschale\u201c 2.000 Mal angezeigt (Impressions) und haben 50 Klicks auf diese Anzeigen danach stattgefunden, dann betr\u00e4gt meine CTR 2,5 %.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">CVR<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Abk\u00fcrzung \u201e<strong>CVR<\/strong>\u201c steht ausgeschrieben f\u00fcr \u201eConversion-Rate\u201c, d. h. wie h\u00e4ufig konvertierten die Klicks auf meinen Werbeanzeigen auch in echte Bestellungen. Bleiben wir beim Beispiel oben: 2.000 Impressions f\u00fchrten zu 50 Klicks und die wiederum zu 5 Verk\u00e4ufen. Also liegt meine Conversion-Rate (ausgehend von den Klicks auf die Anzeigen) bei 10 %.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">CPC<\/h3>\n\n\n\n<p>Schnell und einfach erkl\u00e4rt: \u201e<strong>CPC<\/strong>\u201c steht f\u00fcr \u201eCost per Click\u201c und beschreibt die entstandenen Kosten f\u00fcr jeden einzelnen Klick auf die Werbeanzeige. Da es sich beim Amazon Advertising genau wie bei den Google Ads um ein Gebotsverfahren handelt, weicht der&nbsp;<strong>tats\u00e4chliche CPC<\/strong>&nbsp;von dem abgegebenen Gebot (Bidding) auf ein bestimmtes Keyword fast immer ab. Praktisch bedeutet das: Advertiser 1 bietet auf das Keyword \u201eSalatschale\u201c 0,50 \u20ac pro Klick. Advertiser 2 bietet auf das kleine Amazon Keyword 0,60 \u20ac pro Klick. Nummer 2 gewinnt die Auktion auf Grund des h\u00f6heren Gebots und seine Werbeanzeige wird ausgespielt. Klickt nun ein:e Nutzer:in darauf, wird Advertiser 2 ein CPC in H\u00f6he von 0,51 \u20ac in Rechnung gestellt. Er hat zwar maximal 0,60 EUR geboten, wird aber bereits f\u00fcr den n\u00e4chst h\u00f6heren Klickpreis (+1 Cent) ausgespielt.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Hinweis zum CPC<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Das ist das aktuelle Verfahren. Man munkelt jedoch bereits, dass \u00dcberlegungen angestellt werden, nicht den um 1 Cent h\u00f6heren Auktionsbetrag (also wie oben geschildert 0,51 \u20ac) abzurechnen, sondern im Falle eines Auktionsgewinns auch das maximale Gebot abzurechnen. Das d\u00fcrfte die Werbekassen von Amazon nochmals deutlich f\u00fcllen und zuk\u00fcnftig zu einer v\u00f6llig anderen Gebotsstrategie bei Sellern, Vendoren und Agenturen f\u00fchren. Denn aktuell k\u00f6nnte man bieten was man wolle, denn es wird ja immer nur der um 1 Cent n\u00e4chst h\u00f6here Betrag abgerechnet werden.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Amazon Advertising Tipps &amp; Tricks<\/h2>\n\n\n\n<p>Nachdem wir nun einige Metriken gekl\u00e4rt haben, steigen wir etwas tiefer in die Materie ein, denn im&nbsp;<strong>Amazon Performance Marketing<\/strong>&nbsp;gibt es einige Besonderheiten zu bedenken, die oft falsch oder gar nicht verstanden werden. Es sei darauf hingewiesen, dass alle folgenden&nbsp;<strong>Advertising Tipps<\/strong>&nbsp;als \u201eBest Practice\u201c zu verstehen sind. Das bedeutet, dass dies keine offiziellen Leitinformationen von Amazon sind, sondern Erfahrungen unserer Agentur aus tausenden von Kampagnen und deren Auswertungen, die wir f\u00fcr unsere Kunden durchgef\u00fchrt haben.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Amazon Advertising Tipp 1: BuyBox schneller gewinnen<\/h3>\n\n\n\n<p>Nehmen wir an, drei H\u00e4ndler:innen bieten das gleiche Produkt auf Amazon f\u00fcr einen sehr \u00e4hnlichen Preis an und alle haben das Produkt an das&nbsp;Amazon Logistikzentrum&nbsp;geschickt, um von Amazon&nbsp;Prime&nbsp;zu profitieren und die&nbsp;FBA-Vorteile zu nutzen. Ob und&nbsp;wer die BuyBox gewinnt, h\u00e4ngt nun u. a. von gewissen Kriterien hinsichtlich der H\u00e4ndler:innenleistung der einzelnen Verk\u00e4ufer:innen ab (einzusehen in der&nbsp;Seller Central). Tats\u00e4chlich kann aber eine aktiv geschaltete Werbekampagne auf eben dieser <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/aap-amazon\/\">ASIN<\/a> dazu f\u00fchren, dass die BuyBox schneller oder \u00fcberhaupt gewonnen wird. Insofern ist es sinnvoll, immer wenigstens Sponsored Product Ads mit einer automatischen Ausrichtung laufen zu lassen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Amazon Advertising Tipp 2: PPC kann Purchase-Orders von Vendoren beeinflussen<\/h3>\n\n\n\n<p>Bei tausenden von Marken und Hersteller:innen, die bereits auf dem Amazon&nbsp;Marketplace&nbsp;partizipieren, wird nicht jede&nbsp;<strong>Vendoren-Bestellung (Purchase Order)<\/strong>&nbsp;mehr einzeln ausgel\u00f6st, sondern z. T. algorithmisch bestimmt und automatisiert ausgef\u00fchrt. Ein wichtiger Hebel daf\u00fcr ist Traffic auf dem Produkt. Nicht zwangsl\u00e4ufig \u201eharte\u201c Sales oder eine gute CVR ist entscheidend, sondern wie viele Nutzer:innen sich ein Produkt auf Amazon angeschaut haben. Gezielte Werbekampagnen k\u00f6nnen nun also dazu f\u00fchren, dass Bestellungen h\u00e4ufiger oder \u00fcberhaupt stattfinden. F\u00fcr Vendoren ist das besonders wichtig, denn sie k\u00f6nnen schlie\u00dflich Amazon nicht dazu zwingen oder irgendwie verpflichten, Bestellungen auszul\u00f6sen. Durch PPC-Kampagnen kann jedoch die Attraktivit\u00e4t der eigenen Produkte und damit die Bestellwahrscheinlichkeit erh\u00f6ht werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Amazon Advertising Tipp 3: PPC hat einen (indirekten) Einfluss auf das Ranking<\/h3>\n\n\n\n<p>Dies wird h\u00e4ufig falsch verstanden, daher noch einmal ganz deutlich: Allein die Tatsache, DASS ich Werbeanzeigen schalte, beeinflusst noch gar nichts. Aber der Effekt, dass dadurch Traffic und Sales f\u00fcr ein Produkt generiert werden, beeinflusst das organische Ranking und damit die generelle Sichtbarkeit meiner Produkte sehr wohl. Bitte immer daran denken:&nbsp;<strong>Amazon ist eine Produktsuchmaschine<\/strong>. Die Auffindbarkeit der Produkte ist damit essentiell, ob und wie viel man verkauft. Mit PPC-Kampagnen kann ich daher nicht nur direkt f\u00fcr bessere Verkaufszahlen, sondern auch indirekt f\u00fcr eine bessere Sichtbarkeit sorgen, was wiederum zu mehr Verk\u00e4ufen f\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Amazon Advertising Tipp 4: Auf die Retail Readiness achten<\/h3>\n\n\n\n<p>Bevor man anf\u00e4ngt,&nbsp;<strong>Budgets in&nbsp;Amazon Werbeanzeigen&nbsp;zu investieren<\/strong>, sollten man dringend f\u00fcr \u201eOrdnung sorgen\u201c, d. h. seinen&nbsp;Produktdaten auf Relevanz und die Zielgruppe optimieren. Hochwertige Produktbilder, optimierte Titel,&nbsp;Bullet Points&nbsp;und Backend-Keywords und eine aussagekr\u00e4ftige Beschreibung sind die Basics. Ebenso sollte darauf geachtet werden, dass vor allem Produkte mit guten <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/frequently-returned-item\/\">Rezensionen<\/a> (ab 4 Sterne Rating) beworben werden, denn andernfalls \u201everbrennt\u201c man sein <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/amazon-dsp-werbebudget\/\">Werbebudget<\/a>. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Amazon Advertising Tipp 5: F\u00fcr Vergleichbarkeit sorgen<\/h3>\n\n\n\n<p>Will man nun den&nbsp;<strong>Erfolg seine Werbekampagnen auf Amazon<\/strong>&nbsp;bewerten, so muss man f\u00fcr halbwegs gleiche Verh\u00e4ltnisse sorgen. Ist bspw. ein Monat deutlich schlechter oder besser, so kann das ganz banal schlicht am Wetter oder anderen tempor\u00e4r bezogenen Ereignissen liegen. Besser w\u00e4re also bspw. nicht Juli mit August zu vergleichen, sondern den gleichen Monat aus dem Vorjahr heranzuziehen. In der Vergleichsperiode sollten auch viele anderen Dinge stabil bleiben. So hat eine Preis\u00e4nderung oder ein Update der Produktdaten einen gro\u00dfen Einfluss auf die Impressions, CTR und CVR der Kampagnen. Kampagnenstruktur, Gebote und exakt beworbene Produkte sind weitere von vielen Faktoren, welche die Vergleichbarkeit beeinflussen und verw\u00e4ssern k\u00f6nnen. Eine Empfehlung ist an dieser Stelle, die Kampagnen m\u00f6glichst lange (ein Kalenderjahr) mit m\u00f6glichst wenig \u00c4nderungen laufen zu lassen und damit mit dem Folge- oder Vorjahr zu vergleichen. Je mehr Daten man hat, desto besser kann verglichen werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Amazon Advertising Tipp 6: Ein geringer ACoS kann im Zweifel viel Profit kosten<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.intomarkets.com\/wp-content\/uploads\/acos-berechnen-formel.jpg\" alt=\"acos-berechnen-formel\" class=\"wp-image-1273\" style=\"width:236px;height:auto\"\/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Kommen wir nun zu einem Punkt, der oft falsch interpretiert wird. Ist der&nbsp;<strong>ACoS sehr gering<\/strong>, wird das oft als positiv wahrgenommen. Schlie\u00dflich gibt man im Verh\u00e4ltnis zum Umsatz wenig(er) Geld f\u00fcr Werbung aus. Das stimmt zwar, birgt aber einen Trugschluss. Dazu ein Beispiel:<\/p>\n\n\n\n<p>Kampagne A l\u00e4uft bei einem ACoS von 15 % und Kampagne B bei 20 %. Die meisten tendieren nun dazu, Kampagne A als besser zu bewerten. Schauen wir mal ins Detail:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Kampagne A kostet im Monat 500,00 \u20ac und generiert einen Umsatz von 3.333,33 \u20ac.<\/li>\n\n\n\n<li>Kampagne B kostet im Monat 1.000,00 \u20ac und generiert einen Umsatz von 5.000,00 \u20ac.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Man sieht allein hier, dass ein h\u00f6herer ACoS nicht per se schlechter sein muss. Entscheidend ist nun aber auch zu bedenken, wie der&nbsp;Deckungsbeitrag&nbsp;und die Margen der verkauften Produkte aussehen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>In Kampagne A beworbenen Produkte haben einen VK von 50,00 \u20ac und einen Deckungsbeitrag von 30,00 \u20ac, es bleibt also eine Marge von 40 %. Auf den Umsatz betrachtet macht das einen Ertrag von 1.332,33 \u20ac aus. Zieht man nun die Werbekosten ab, bleibt ein Gewinn von 833,33 \u20ac.<\/li>\n\n\n\n<li>In Kampagne B beworbenen Produkte haben einen VK von 80,00 \u20ac und einen Deckungsbeitrag von 40,00 \u20ac, es bleibt also eine Marge von 50 %. Auf den Umsatz betrachtet macht das einen Ertrag von 2.500,00 \u20ac aus. Nach Abzug der Werbekosten bleibt ein Gewinn von 1.500,00 \u20ac stehen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Das bedeutet also, dass ein&nbsp;<strong>h\u00f6herer ACoS<\/strong>&nbsp;unter Ber\u00fccksichtigung des Gesamtumsatzes und der Deckungsbeitr\u00e4ge sogar profitabler sein kann. Daher sollte man hier so granular wie m\u00f6glich die Kampagnen nach Produkten und deren Margen analysieren und bewerten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Amazon Advertising Tipp 7: ACoS bei Vendoren richtig berechnen<\/h3>\n\n\n\n<p>Wichtig beim Thema ACoS ist die Tatsache, dass sich dieser Wert immer auf die Bruttoverkaufswerte, also die Endkund:innenpreise bezieht. F\u00fcr&nbsp;Seller, die ihre Produkte direkt auf dem Marktplatz im eigenen Namen anbieten, ist das auch in Ordnung. Aus Sicht eines Vendors, ist das v\u00f6llig anders und der&nbsp;<strong>tats\u00e4chliche ACoS eigentlich viel h\u00f6her<\/strong>. Zum besseren Verst\u00e4ndnis ein Beispiel:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>H\u00e4ndler:in A ist <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/25-amazon-tools\/\">Seller<\/a> und verkauft Produkte in eigenem Namen direkt auf Amazon. Er:sie gibt 100 \u20ac f\u00fcr Werbung aus und erzielt damit einen Umsatz von 2.000 \u20ac. Sein:ihr ACoS betr\u00e4gt also 5c%.<\/li>\n\n\n\n<li>H\u00e4ndler:in B ist&nbsp;Vendor&nbsp;und verkauft seine:ihre Produkte nicht direkt, sondern an Amazon. Er:sie gibt ebenfalls 100 \u20ac f\u00fcr Werbung aus und erzielt ebenfalls einen Umsatz von 2.000 \u20ac. Sein:ihr ACoS betr\u00e4gt aber 10 %, denn Amazon kauft ihm:ihr seine:ihr Produkte mit einer Handelsspanne von 50 % ab. D. h. er:sie hat an Amazon Produkte im Wert von 1.000 \u20ac verkauft. Das ist SEINE:IHRE&nbsp;<strong>Basis f\u00fcr die Berechnung des ACoS<\/strong>, denn von 2.000 \u20ac Verkaufserl\u00f6sen an den:die Endkund:in profitiert er:sie nicht.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Vendoren&nbsp;m\u00fcssen also den Werbekostenumsatz immer auch auf ihre tats\u00e4chlichen Produktverk\u00e4ufe an Amazon berechnen. Dies kann schnell zu einer Ern\u00fcchterung f\u00fchren, da vermeintlich gute ACoS-Werte pl\u00f6tzlich ganz anders aussehen und die Wirtschaftlichkeit der Kampagnen in Frage gestellt werden. Wichtig ist dabei aber der n\u00e4chste&nbsp;<strong>Amazon Advertising Tipp<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Amazon Advertising Tipp 8: Immer alle Verk\u00e4ufe ganzheitlich betrachten<\/h3>\n\n\n\n<p>Dass der ACoS sehr tr\u00fcgerisch sein kann, haben wir bereits zuvor betrachtet. Eigentlich ist der ACoS sogar generell ein&nbsp;<strong>schlechter Indikator f\u00fcr die Gesamtwirtschaftlichkeit<\/strong>, denn wie ebenfalls zuvor gekl\u00e4rt, haben Traffic und Verk\u00e4ufe einen Einfluss auf die organische Reichweite. Reduziert man nun das Werbebudget, hat das oft auch zur Folge, dass die organischen Verk\u00e4ufe zur\u00fcckgehen. Fatalerweise kann das sehr zeitversetzt passieren, d. h. eine Einsparung im Werbebudget hat kurzfristig betrachtet einen positiven Einfluss. Sinken dann mittelfristig die organischen Keyword-Rankings, hat das einen nachgelagert negativen Einfluss auf die Gesamtverk\u00e4ufe. Viel besser ist es also, immer alle Verk\u00e4ufe aus anorganischem Traffic (Werbung) und organischem Traffic (Rankings) zu bewerten. Hier spricht man dann auch vom&nbsp;<strong>CPO<\/strong>, dem \u201eCost per Order\u201c. D.h. wie hoch sind die gesamtheitlichen Kosten pro verkauftem Produkt. Dazu wieder ein Beispiel:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>In Monat A werden 5.000 \u20ac in Werbung investiert und damit 300 direkte Verk\u00e4ufe im Wert von 30.000 \u20ac erzielt. Der ACoS liegt also hier bei 16,66 %. Insgesamt werden allerdings 600 Produkte verkauft, d. h. 300 Einheiten, die nicht direkt aus der Werbung resultieren. Der Gesamtumsatz f\u00fcr Monat A liegt also bei 60.000 \u20ac. 600 verkaufte Produkte bei 5.000 \u20ac Werbeeinsatz macht einen CPO von 8,33 \u20ac.<\/li>\n\n\n\n<li>In Monat B werden die Werbekosten auf 2.000 \u20ac gesenkt und damit 150 direkte Verk\u00e4ufe im Wert von 15.000 \u20ac erzielt. Der ACoS liegt also hier nur noch bei 13,33 %. Insgesamt werden allerdings nur noch 220 Produkte verkauft, d. h. 70 Einheiten, die nicht direkt aus der Werbung resultieren. Der Gesamtumsatz f\u00fcr Monat B liegt dann bei 22.000 \u20ac. 220 verkaufte Produkte bei 2.000 \u20ac Werbeeinsatz macht einen CPO von 9,09 \u20ac.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Das bedeutet also, dass eine&nbsp;<strong>Reduktion des Werbebudgets<\/strong>&nbsp;oder der Gebote auf Keyword-Ebene den Werbekostenanteil senken kann, aber dies auch einen negativen Effekt auf die organischen Verk\u00e4ufe hat. Ein scheinbar besserer ACoS hat dann zur Folgen, dass der CPO steigt, d. h. der gesamtheitlichen Kosten pro verkauftem Produkt steigen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Amazon Advertising Tipp 9: Empfehlungen von Amazon kritisch bewerten<\/h3>\n\n\n\n<p>Gerade Vendoren neigen dazu,&nbsp;<strong>Empfehlungen von Amazon<\/strong>&nbsp;generell als gesetzt zu nehmen und diesen uneingeschr\u00e4nkt zu folgen. Erst k\u00fcrzlich ist bei einem unserer Kund:innen auf \u00fcber 300 Kampagnen mit tausenden von t\u00e4glich beworbenen von <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/a10-amazon-algorithmus\/\">Keywords<\/a> ein Optimierungs-Sheet eingegangen, dass Folgendes beeinhaltete:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Bei Keywords mit einem ACoS von unter 15 % sollten die Gebote pauschal um 50 % erh\u00f6ht werden.<\/li>\n\n\n\n<li>Bei Keywords mit einem ACoS von \u00fcber 15 % sollten die Gebote pauschal um 40 % gesenkt werden.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Pauschale Regeln ohne Ber\u00fccksichtigung dahinter stehender Strategien sind per se schon einmal sinnfrei. Das \u00c4rgerliche hierbei war allerdings die mangelnde Datenbasis. Konkret wurde die pauschalen \u201eOptimierungstipps\u201c auf Basis von 1 bis 2 Klicks ausgesprochen. Das entbehrt jeder Logik, denn&nbsp;<strong>jede PPC-Kampagne ben\u00f6tigt erst einmal Zeit<\/strong>, damit die Algorithmen darauf reagieren und lernen k\u00f6nnen. Nach 1 oder 2 Klicks ist ein Eingreifen daher absolut nicht zu empfehlen und erreichte ACoS-Werte noch nicht als final zu betrachten. Erst ab wenigsten 10 besser 20 Klicks l\u00e4sst sich langsam absehen, wo sich&nbsp;Klickpreise&nbsp;und Conversions einpegeln. Daher bitte immer solche Empfehlung von Amazon-Mitarbeiter:innen selbst oder zusammen mit dem:der Dienstleister:in kritisch hinterfragen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Amazon Advertising Tipp 10: Budgets richtig allokieren<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.intomarkets.com\/wp-content\/uploads\/amazon-advertising-ppc-umsatz-budget.png\" alt=\"amazon-advertising-ppc-umsatz-budget\" class=\"wp-image-7128\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Ebenfalls oft typisch f\u00fcr Marken und Hersteller:innen ist eine fehlgeleitete Budget-Planung und keine oder kaum Flexibilit\u00e4t hierbei. Soll hei\u00dfen: F\u00fcr das kommende Jahr werden feste Werbebudgets angesetzt, ohne auf eine m\u00f6gliche Profitabilit\u00e4t zu achten. Wir erleben das immer wieder, dass das Budget bereits in der Mitte einer jeden Woche quasi aufgebraucht ist und die Kampagnen hinsichtlich der Gebote zur\u00fcckgefahren werden. Das \u00c4rgerliche daran ist, dass dann 3 &#8211; 4 Tage kaum noch Umsatz eingefahren werden kann, auch wenn dieser hochprofitabel gewesen w\u00e4re. Die Budgets wurden leider ohne Ber\u00fccksichtigung von wirtschaftlichen Zielen festgelegt.<\/p>\n\n\n\n<p>Amazon ist ein schnelllebiger Markt mit viel Dynamik, der sich trotz umfangreicher Expertise und langj\u00e4hriger Erfahrung manchmal nur sehr schwer vorhersehen l\u00e4sst. Fixe Budgetgrenzen lassen sich zwar unternehmensintern gut verkaufen, haben allerdings nichts oder nur wenig mit dem Ziel gemein, m\u00f6glichst&nbsp;<strong>maximalen Umsatz oder Profit auf Amazon<\/strong>&nbsp;einzufahren. Statt strikte Budgetgrenzen sollten Unternehmen hier flexiblere L\u00f6sungen finden. Ein Weg dabei kann sein, dass das&nbsp;<strong>Investment in Amazon Advertising<\/strong>&nbsp;dynamisch steigen kann, wenn ein gewisser CPO nicht \u00fcberschritten wird. Das w\u00fcrde zur Folge haben, dass die Wirtschaftlichkeit der Werbekampagnen insgesamt gewahrt wird, aber potenzielle Ums\u00e4tze und Profite nicht durch starre Grenzen ebenfalls mit abgeschnitten werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fazit: ACoS ist nicht alles \u2013 Unternehmen m\u00fcssen lernen ganzheitlich zu denken<\/h2>\n\n\n\n<p>Der einfachste Weg ist leider nicht immer der Beste \u2013 ein gutes Beispiel ist daf\u00fcr der ACoS. Eine schnell dargestellte&nbsp;<strong>Metrik im Amazon Advertising Konstrukt<\/strong>, die schnell auf eine falsche Gesamt-Performance der PPC-Kampagnen leiten kann. Keine Frage, um einen ersten, schnellen Eindruck \u00fcber die Entwicklung der Werbema\u00dfnahmen zu bekommen, ist das ACoS ein guter Indikator, aber eben auch nur einer von vielen. Isoliert betrachtet kann ein geringerer ACoS sogar wirtschaftlich \u201esch\u00e4dlich\u201c sein. Unsere dringende Empfehlung ist es, nicht nur die direkt bezogenen Kosten, sondern viel mehr einen gesamtheitlicheren Ansatz zu verfolgen. Keine Frage: Als <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/amazon-1-click-shopping\/\">Vendor<\/a> ist das viel schwieriger, denn oftmals l\u00e4sst sich gar nicht genau bestimmen, wie hoch das gesamte Bestellvolumen mit Amazon-Bezug in einer bestimmten Periode ausgesehen hat, geschweige denn, wie es sich entwickeln wird. Dennoch ist es wichtig, Werbema\u00dfnahmen immer im gesamten Kontext zu betrachten, auch wenn die Messbarkeit manchmal etwas schwierig ist. Und gerade bei Amazon gilt in diesem Zusammenhang einmal mehr: Wer nicht wirbt, der stirbt.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verstehen, was Amazon PPC Marketing ist und wie es funktioniert ACoS,&nbsp;ROAS,&nbsp;CPO\u2026 was ist denn nun die richtige&nbsp;KPI, um&nbsp;Performance Marketing&nbsp;im Bereich&nbsp;Amazon Advertising&nbsp;sinnvoll und erfolgswirksam messen zu k\u00f6nnen? Sind es nur harte Sales resultierend aus den geschalteten&nbsp;PPC-Kampagnen? Was ist mit den Impressions? Und wie spielen dabei der BSR (Bestseller-Rang),&nbsp;CVR&nbsp;(Conversion Rate) und&nbsp;CTR&nbsp;(Click-Through-Rate) eine Rolle? Schaut man sich ohne [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jf_save_progress":"","footnotes":""},"categories":[51],"tags":[100,54,84,178,177,95,180,168,157,181,182,179,101,74,103,83,91],"class_list":["post-4161","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissen","tag-acos","tag-amazon","tag-amazon-advertising-console","tag-bestseller-rang","tag-bsr","tag-buybox","tag-conversion","tag-cpc","tag-ctr","tag-cvr","tag-impressionen","tag-kennzahlen","tag-kpi","tag-ppc","tag-roas","tag-seller","tag-vendor"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4161","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4161"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4161\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6713,"href":"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4161\/revisions\/6713"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4161"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4161"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4161"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}