{"id":3884,"date":"2022-03-29T10:31:00","date_gmt":"2022-03-29T08:31:00","guid":{"rendered":"https:\/\/ameo-agentur.de\/?p=3884"},"modified":"2025-04-01T10:31:22","modified_gmt":"2025-04-01T08:31:22","slug":"retail-readiness","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/retail-readiness\/","title":{"rendered":"Was ist die Amazon Retail Readiness?"},"content":{"rendered":"\n<p>Jedes auf <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/handler-hinweis-os\/\">Amazon<\/a> verf\u00fcgbare Produkt hat eine eigene Detailseite und eine zugewiesene <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/aap-amazon\/\">ASIN<\/a> (Amazon Standard Identification Number). Ob und wie gut sich ein Produkt auf dem Marketplace verkaufen l\u00e4sst, h\u00e4ngt von der sogenannten \u201eRetail Readiness\u201c (sinngem\u00e4\u00df \u00fcbersetzt \u201eVerkaufsf\u00e4higkeit\u201c) ab. Davon direkt abh\u00e4ngig, bzw. in Zusammenhang steht auch das <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/10-tipps-fur-ein-besseres-verstandnis-bei-ppc-kampagnen\/\">Amazon Advertising<\/a>, denn nur die Amazon-Produkte, die auch als \u201eretail ready\u201c gelten, sollten auch strategisch beworben werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie mache ich mein Produkt auf Amazon \u201eretail ready\u201c?<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Wie mache ich mein Produkt auf Amazon \u201eretail ready\u201c?<\/strong><br>Die Amazon Retail Readiness kann im Wesentlichen in Hard- und Soft-Facts unterteilt werden. Grunds\u00e4tzlich muss nat\u00fcrlich jede ASIN, die beispielsweise mit PPC-Kampagnen beworben werden soll, auch tats\u00e4chlich verf\u00fcgbar sein, sprich im Lager vorr\u00e4tig sein. Auch die BuyBox z\u00e4hlt zu den Hard-Facts, denn wer zwar im Lager verf\u00fcgbare Produkte anbietet, aber die BuyBox wegen eines zu hohen Verkaufspreises nicht gewinnt, bzw. verloren hat, ist per Definition ebenfalls nicht retail ready.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu den Soft-Facts der Retail Readiness auf Amazon z\u00e4hlt alles, was den <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/amazon-advantage-2\/\">Content<\/a> und die <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/frequently-returned-item\/\">Bewertungen<\/a> betrifft: Produkttitel, Bullet Points und Produktbeschreibung, Bilder, durchschnittliche Gesamtbewertung und Anzahl der <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/amazon-a9\/\">Rezensionen<\/a>. F\u00fcr bei Amazon registrierte Marken z\u00e4hlt auch ein optimierter A+ Content zur Retail Readiness. Alle diese Bereiche lassen sich direkt (Content) oder indirekt (Rezensionen) beeinflussen und haben eine erhebliche Auswirkung darauf, ob und wie gut sich ein Artikel auf Amazon verkaufen l\u00e4sst. In erster Linie entscheidend sind jedoch die Hard-Facts, denn die Grundlage ist immer die Verf\u00fcgbarkeit eines Produkts.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Amazon Retail Readiness \u2013 Bewertungen<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.intomarkets.com\/wp-content\/uploads\/amazon-retail-readiness-rezensionen.png\" alt=\"amazon-retail-readiness-rezensionen\" class=\"wp-image-4491\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Die Gesamtzahl der <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/a10-amazon-algorithmus\/\">Kundenrezensionen<\/a> als auch die durchschnittliche Bewertung eines Amazon-Produkts haben einen gro\u00dfen Einfluss auf die Verkaufswahrscheinlichkeit. Generell gilt: Desto mehr positive Rezensionen zu einem Artikel abgegeben wurden, desto besser ist die Retail Readiness dieses einzelnen Artikels. Amazon selbst empfiehlt hier mindestens 15 Bewertungen mit einem Durchschnitt von 3,5 Sternen und h\u00f6her.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben der offiziellen Empfehlung von Amazon sollte jedoch auch beachtet werden, wie die jeweiligen Konkurrenzprodukte aufgestellt sind. Wenn in einer Nische die Produkte der ersten&nbsp;SERP&nbsp;(Search Engine Result Page) durchschnittlich mehrere hundert Rezensionen empfangen haben, so kann die allgemeine Empfehlung von 15+ Bewertungen schon zu gering sein. Es gibt allerdings auch Produktkategorien, in denen sich selbst Artikel ohne eine einzige Bewertung sehr gut verkaufen. Generell gilt:&nbsp;<strong>Viele positive Rezensionen machen einen Artikel retail ready<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Amazon Retail Readiness \u2013 Titel, Bullet Points, Beschreibung<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.intomarkets.com\/wp-content\/uploads\/amazon-retail-readiness-content.png\" alt=\"amazon-retail-readiness-content\" class=\"wp-image-4496\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Der Content eines Produkts ist nicht nur f\u00fcr den&nbsp;A9-Alogrithmus&nbsp;zur Relevanzbewertung wichtig, sondern auch f\u00fcr die tats\u00e4chlichen K\u00e4ufer:innen. Ein aussagef\u00e4higer und Styleguide-konformer Produkttitel bestehend aus Marke, Modell, Haupteigenschaften und&nbsp;relevanten Suchworten&nbsp;ist f\u00fcr die&nbsp;<strong>Retail Readiness der wichtigste Faktor<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Die&nbsp;Bulletpoints&nbsp;sollten dabei ebenfalls hinsichtlich&nbsp;Keyword-Relevanz und Conversion&nbsp;f\u00fcr potentielle K\u00e4ufer:innen optimiert sein. Hier sollten wichtige Eigenschaften des Produkts (z. B. Gr\u00f6\u00dfe, Farbe, Volumen usw.) und erg\u00e4nzende Suchworte sowie Suchphrasen aufgelistet werden. Diese Produktinformationen sind dringend f\u00fcr jedes Produkt ordentlich zu pflegen.&nbsp;Seller&nbsp;k\u00f6nnen dies entweder direkt \u00fcber die <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/25-amazon-tools\/\">Seller<\/a> Central oder&nbsp;Flatfile&nbsp;tun. Vendoren haben die M\u00f6glichkeit, den Content ihrer Produkte \u00fcber die&nbsp;VendorCentral bzw. ihre Amazon-Kontakte (z. B.&nbsp;Vendor-Manager:in) zu \u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Amazon Retail Readiness \u2013 Produktbilder<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.intomarkets.com\/wp-content\/uploads\/amazon-retail-readiness-bilder.png\" alt=\"amazon-retail-readiness-bilder\" class=\"wp-image-4501\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Im&nbsp;E-Commerce&nbsp;ersetzen gute, hochaufl\u00f6sende Fotos der Produkte die Haptik im Einzel- und Fachhandel und das ist auch bei Amazon nicht anders. Als \u201eretail ready\u201c gelten hier Artikel mit professionellen Fotos, die das Produkt m\u00f6glichst von verschiedenen Perspektiven zeigen und auch hinsichtlich der Farbe akkurat sind. Bereits leichte Farbabweichungen zwischen Produktbild und physischem Produkt k\u00f6nnen schnell Retouren zur Folge haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei&nbsp;Produktbildern auf Amazon&nbsp;ist es u. a. auch wichtig, dass Seller und Vendoren sich an die allgemeinen Bildrichtlinien halten. Das erste Foto ist dabei das wichtigste, denn dies wird meist auch in den Suchergebnissen angezeigt und ist daher ein wichtiger Eye-Catcher. Sichtbar darf hier nur das auch tats\u00e4chlich verkaufte Produkt sein und keine Anwendungsbeispiele, Variantenartikel, Logos oder sonstiges Marketing-Material.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Amazon Retail Readiness \u2013 Lager-Verf\u00fcgbarkeit<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.intomarkets.com\/wp-content\/uploads\/amazon-retail-readiness-verfuegbarkeit.png\" alt=\"amazon-retail-readiness-verfuegbarkeit\" class=\"wp-image-4486\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Wie bereits erw\u00e4hnt, ist die&nbsp;<strong>wichtigste Grundlage f\u00fcr die Retail Readiness<\/strong>&nbsp;die Verf\u00fcgbarkeit eines Artikels im Lager. Seller, welche das&nbsp;Fulfillment&nbsp;von&nbsp;Amazon (<a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/amazon-lagerbestand\/\">FBA<\/a>)&nbsp;nutzen, sollten immer rechtzeitig gen\u00fcgend Ware bereitstellen bzw. ans Warenlager senden. Nutzt ein Seller das eigene Warenlager (FBM), so muss auch hier gew\u00e4hrleistet sein, dass ein Produkt nicht \u201eout-of-stock\u201c ist. Vendoren hingegen verwalten die Verf\u00fcgbarkeit beim Amazon-Warenlager nicht selbst, m\u00fcssen jedoch bei einer eingehenden Purchase-Order lieferf\u00e4hig sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Generell gilt f\u00fcr Seller und Vendoren: Die Nachfrage von potentiellen K\u00e4ufer:innen muss gut geplant bzw. antizipiert werden. Geringe Lagermengen k\u00f6nnen z. B. gerade bei saisonalen Produkten ein Problem sein. Werden bspw. Werbekampagnen (z. B.&nbsp;Sponsored Brands) auf Produkte geschaltet und die Produkte sind out-of-stock, so wird die Kampagne pausiert und wichtiger Umsatz geht verloren. Daher ist eine ausreichende Verf\u00fcgbarkeit am Lager der grundlegend wichtigste Faktor hinsichtlich der Retail Readiness.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Amazon Retail Readiness \u2013 BuyBox<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.intomarkets.com\/wp-content\/uploads\/amazon-retail-readiness-buybox.png\" alt=\"amazon-retail-readiness-buybox\" class=\"wp-image-4481\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Das&nbsp;Gewinnen bzw. Verlieren der BuyBox&nbsp;ist gerade in Bezug auf laufende&nbsp;PPC-Kampagnen f\u00fcr die Retail Readiness besonders wichtig. Schaltet bspw. ein <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/amazon-1-click-shopping\/\">Vendor<\/a> eine Sponsored Brand Ad auf Produkte, f\u00fcr die er (bzw. Amazon selbst) nicht die BuyBox besitzt, so bezahlt er zwar f\u00fcr jeden Klick auf die Ad, bekommt die Verk\u00e4ufe allerdings nicht direkt zugeschrieben. Sponsored Product Ads w\u00fcrden bei einem Verlust der BuyBox zwar pausieren, aber damit auch keine Impressionen und keinen Traffic mehr f\u00fcr die Marke bzw. die beworbenen Produkte erzeugen.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend ein Vendor das&nbsp;<strong>Gewinnen oder Verlieren der BuyBox<\/strong>&nbsp;nicht beeinflussen kann, so l\u00e4sst sich das bei einem Seller oft allein \u00fcber den Verkaufspreis (inklusive Versandkosten) steuern. Die BuyBox wird daher oft allein nur dadurch gewonnen, dass das eigene Angebot den g\u00fcnstigsten Gesamtpreis (Verkaufspreis + Versandkosten) im Vergleich zu allen anderen Verk\u00e4ufer:innen desselben Produktes hat. Der Verkaufspreis kann durch den Einsatz eines sogenannten&nbsp;Repricers automatisiert&nbsp;gesenkt und angehoben werden. Auch die&nbsp;Prime-F\u00e4higkeit eines Artikels&nbsp;hat Einfluss auf die BuyBox und damit indirekt auch auf die Retail Readiness.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Retail ready auf Amazon<\/h2>\n\n\n\n<p>Ob und wie&nbsp;<strong>effektiv die Werbekampagnen auf Amazon<\/strong>&nbsp;laufen, entscheidet fast immer die Retail Readiness. Produkte mit professionellen Bildern, relevantem und Conversion-starkem Content sowie vielen, guten Rezensionen definiert Amazon als \u201eretail ready\u201c. Eben diese Produkte k\u00f6nnen erfahrungsgem\u00e4\u00df auch wesentlich effektiver \u00fcber <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/amazon-ads-vs-google-ads\/\">PPC<\/a> beworben werden. Nicht nur die Wahrscheinlichkeit, ob und wie oft eine Werbeanzeige in den Amazon Suchergebnissen ausgespielt wird, sondern auch wie rentabel die Kampagnen laufen, hat stark etwas mit der Retail Readiness zu tun. Eine saubere&nbsp;ASIN-Optimierung&nbsp;sowie eine durchdachte Kampagnen-Struktur sind daher f\u00fcr Seller und Vendoren obligatorisch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jedes auf Amazon verf\u00fcgbare Produkt hat eine eigene Detailseite und eine zugewiesene ASIN (Amazon Standard Identification Number). Ob und wie gut sich ein Produkt auf dem Marketplace verkaufen l\u00e4sst, h\u00e4ngt von der sogenannten \u201eRetail Readiness\u201c (sinngem\u00e4\u00df \u00fcbersetzt \u201eVerkaufsf\u00e4higkeit\u201c) ab. 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