{"id":3749,"date":"2019-08-15T12:36:00","date_gmt":"2019-08-15T10:36:00","guid":{"rendered":"https:\/\/ameo-agentur.de\/?p=3749"},"modified":"2025-03-18T12:29:09","modified_gmt":"2025-03-18T11:29:09","slug":"cost-per-view-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/cost-per-view-2\/","title":{"rendered":"Was ist Cost per View und welche Vorteile hat es gegen\u00fcber anderen Modellen?"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Cost per View<\/strong>, kurz <strong>CPV<\/strong>, ist ein Begriff aus dem Bereich der Videowerbung. CPV steht f\u00fcr ein Abrechnungsmodell, das vor allem im Social-Media-Marketing und Video-Marketing verwendet wird.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00c4hnlich wie <strong>CPO<\/strong> (Cost per Order) oder <strong><a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/amazon-ads-vs-google-ads\/\">CPC<\/a><\/strong> (Cost per Click) erfordert dieses Kaufmodell eine bestimmte Aktion von Nutzer:innen, damit diese gez\u00e4hlt wird. Das bedeutet, dass bei dem CPV-Modell Werbetreibende nur f\u00fcr den tats\u00e4chlichen visuellen Kontakt mit einer Anzeige zahlen. Diese \u201evisuellen Kontakte\u201c entstehen, wenn Nutzer:innen freiwillig eine Anzeige, wie z. B. ein Video, \u00f6ffnen. Dass ein Video lediglich beim Scrollen im Feed oder in der Timeline auf Facebook erscheint, wird nicht als Aktion gez\u00e4hlt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bereitschaft, Werbung zu konsumieren, ist ein wesentlicher Vorteil des Cost-per-View-Kaufmodells, da das Risiko der \u201eBanner-Blindheit\u201c relativ gering ist. Anzeigen, die Nutzer:innen nicht interessant finden, werden mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht angeklickt und daher nicht nach dem CPV-Modell abgerechnet.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">CPV f\u00fcr Videoanzeigen<\/h2>\n\n\n\n<p>Cost per View wird h\u00e4ufig f\u00fcr Videoanzeigen verwendet. Hierbei kann ein Klick auf Optionen wie \u201eAbspielen\u201c, \u201e\u00dcberspringen\u201c oder \u201eErweitern\u201c als View gewertet werden. Es ist jedoch wichtig, das CPV-Kaufmodell von impressionsbasierten Kampagnen wie Cost per Impression (CPI) zu unterscheiden, da CPV eine Aktion von Nutzer:innen erfordert und nicht nur eine blo\u00dfe Betrachtung. Der Vorteil von CPV besteht darin, dass Werbetreibende zwischen Personen unterscheiden k\u00f6nnen, die ein Video angesehen haben, und solchen, die es nicht getan haben. Als Publisher erh\u00e4lt man einen detaillierteren Einblick in die Nutzer:innen-Intention, also das Engagement, was wiederum eine wertvolle Datenbasis darstellt. Dies ist ein entscheidender Vorteil f\u00fcr performancebasierte Kampagnen zur Messung der Werbewirkung.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiterer Vorteil von CPV ist, dass die Daten mehr Transparenz bieten und somit das Budget besser kalkuliert werden kann. Schlie\u00dflich erfolgt die Zahlung nur f\u00fcr Videoeinblendungen, die direkt von Nutzer:innen ausgel\u00f6st wurden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nachteile der Cost-per-View-Methode<\/h2>\n\n\n\n<p>Leider gibt es auch Nachteile beim Cost-per-View-Ansatz. Zum Beispiel im Fall von viralen Videos, bei denen Nutzer:innen das Video bis zum Ende anschauen und Werbetreibende nach dem CPV-Modell zur Kasse gebeten werden. Das bedeutet jedoch nicht zwangsl\u00e4ufig, dass die Nutzer:innen an den im Video beworbenen Produkten, Dienstleistungen oder Marken interessiert sind.<\/p>\n\n\n\n<p>CPV ist auch nicht das ideale Modell f\u00fcr Kampagnenziele wie Markenbekanntheit durch Branding-Kampagnen, da die langfristigen Effekte nicht direkt bewertet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Beispiel zur Berechnung von CPV<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Berechnung von CPV ist relativ einfach. Dazu werden die durch die Platzierung des Videos entstandenen Werbekosten durch die Gesamtzahl der erzielten Views geteilt.<\/p>\n\n\n\n<p>CPV Berechnung &#8211; Beispiel<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Kosten = 100,00 EUR<\/li>\n\n\n\n<li>Views = 2,500<\/li>\n\n\n\n<li>CPV = 0.04<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>100 EUR \/ 2.500 Views = 0,04 EUR<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn also 100 \u20ac f\u00fcr Werbung ausgegeben werden und das Video 2.500 Mal angesehen wird, betr\u00e4gt der CPV 0,04 \u20ac.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Cost per View im Amazon DSP-Netzwerk<\/h2>\n\n\n\n<p>Amazons Demand-Side-Platform (<a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/handler-hinweis-os\/\">Amazon<\/a> <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/sell-side-platform-supply-side-platform-ssp\/\">DSP<\/a>) erm\u00f6glicht es Werbetreibenden, Display- und Videoanzeigen programmgesteuert zu kaufen. Das bedeutet, dass ihre Anzeigen in Bild- oder Videoformat auf anderen Websites ausgespielt werden k\u00f6nnen. Im Gegensatz zum CPV-Abrechnungsmodell basiert die Abrechnung im DSP-Netzwerk jedoch auf dem CPM-Modell (Cost per Mille). Das bedeutet, dass es einen Festpreis f\u00fcr 1.000 Seitenaufrufe gibt. Diese Art des Einkaufs basiert also auf der Sichtbarkeit der Anzeige.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Cost per View, kurz CPV, ist ein Begriff aus dem Bereich der Videowerbung. CPV steht f\u00fcr ein Abrechnungsmodell, das vor allem im Social-Media-Marketing und Video-Marketing verwendet wird. \u00c4hnlich wie CPO (Cost per Order) oder CPC (Cost per Click) erfordert dieses Kaufmodell eine bestimmte Aktion von Nutzer:innen, damit diese gez\u00e4hlt wird. 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