{"id":3537,"date":"2019-09-17T16:39:00","date_gmt":"2019-09-17T14:39:00","guid":{"rendered":"https:\/\/ameo-agentur.de\/?p=3537"},"modified":"2025-03-12T12:39:57","modified_gmt":"2025-03-12T11:39:57","slug":"point-of-sale","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/point-of-sale\/","title":{"rendered":"Was ist der Point of Sale (POS)?"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als\u00a0<strong>Point of Sale<\/strong>, kurz\u00a0<strong>POS<\/strong>, wird im wahrsten Sinne des Wortes der Verkaufsort bezeichnet, also der Ort, an dem der Verkauf stattfindet. So zum Beispiel die Kasse im Einzelhandel wie z. B. im Supermarkt. Im Grunde ist der POS immer der Ort, an dem die Kund:innen direkt in Kontakt mit der Ware kommen k\u00f6nnen. Allgemein gefasst ist der POS die Schnittstelle zwischen Unternehmen und Kund:innen. So verordnet man diesen oft offline und im station\u00e4ren Handel, jedoch kann dieser auch in Form einer Internet-Website, sowohl digital als auch mobil, dargestellt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Point of Sale wird immer aus der Sicht der Verk\u00e4ufer:innen betrachtet. Aus Sicht der K\u00e4ufer:innen w\u00fcrde man vom\u00a0<strong>Point of Purchase (POP)<\/strong>\u00a0sprechen. Au\u00dferdem gibt es zus\u00e4tzlich einige Verbindungen zum Digitalen <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/adspend\/\">Marketing<\/a> sowie zum\u00a0<a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/amazon-dynamic-e-commerce-ads\/\">E-Commerce<\/a> bzw. k\u00f6nnen der POS eines Unternehmens und der Verkauf in der digitalen Welt sich gegenseitig, z. B. durch Werbeaktionen, unterst\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Point of Sale werden oft Methoden, Taktiken und Ma\u00dfnahmen zur Verkaufsf\u00f6rderung eingesetzt. Diese Form der Ma\u00dfnahmen werden im Allgemeinen unter dem&nbsp;<strong>Begriff Point of Sale Marketing<\/strong>&nbsp;zusammengefasst. Insgesamt f\u00f6rdert das POS Marketing Impulsk\u00e4ufe mit gezielten Ma\u00dfnahmen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Werbemethoden im Point of Sale<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Point of Sale werden verschiedene Ma\u00dfnahmen ergriffen, um den station\u00e4ren Verkauf von Produkten zu steigern. Zu diesen Ma\u00dfnahmen geh\u00f6ren unter anderem die Warenpr\u00e4sentation, Produktpr\u00e4sentation, optische Anreize, die Visualisierung von Produkten, Produktplatzierungen und einige weitere Ma\u00dfnahmen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">POS Warenpr\u00e4sentation<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zur Warenpr\u00e4sentation werden Aufsteller mit Werbebotschaften oder auffallenden Rabattaktionen zwischen zwei G\u00e4ngen oder auch neben mehreren Produkten platziert. Diese fallen den Kund:innen \u00f6fter ins Auge als die Produkte in den Regalen und sie steigern so die Kaufwahrscheinlichkeit.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">POS t\u00e4gliche Angebote<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine weitere bekannte Ma\u00dfnahme, die einem im Point of Sale Marketing oft begegnet, sind t\u00e4gliche Angebote. So werden zum Beispiel in Restaurants oft Tagesgerichte empfohlen oder in Superm\u00e4rkten das Produkt des Tages angeboten. H\u00e4ufig wird letzteres auch zus\u00e4tzlich durch die Verk\u00e4ufer:innen an der Kasse beworben. Durch t\u00e4gliche Angebote im POS wird Kund:innen das Gef\u00fchl vermittelt, dass sie die Chance verpassen, wenn sie nicht sofort zugreifen, wodurch Impulsk\u00e4ufe gesteigert werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">POS Produktpr\u00e4sentationen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Produkte m\u00fcssen gekonnt platziert werden. Wenn ein Produkt nicht pr\u00e4sent und auff\u00e4llig platziert wird, dann gehen Kund:innen vorbei und das Produkt wird wahrscheinlich nicht gekauft. Das Produkt sollte deswegen gut sichtbar, aber nicht zu aufdringlich platziert werden, damit Kund:innen sich nicht zum Kauf gedr\u00e4ngt f\u00fchlen. Zudem sollten die Produkte im Point of Sale logisch aufgebaut sein. Auch Stopper, wie zum Beispiel die Warenpr\u00e4sentation, geh\u00f6ren zur\u00a0<strong>Produktpr\u00e4sentation und steigern den Verkauf der Produkte<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">POS Optische Anreize<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei dem Produktkauf entscheidet oft schon der erste Eindruck und dieser wird durch optische Anreize unterst\u00fctzt.\u00a0<strong>Optische Anreize im Point of Sale<\/strong>\u00a0werden zum Beispiel durch eine sinnvolle Sortierung von Produkten nach Kategorien, wie zum Beispiel Farben, Gr\u00f6\u00dfen oder anderen Zugeh\u00f6rigkeiten, oder auch durch die Vermittlung von relevanten Informationen, wie zum Beispiel dem Grundnutzen eines Produkts, auf den ersten Blick geschaffen. Doch nicht nur das Produkt sollte anreizend gestaltet sein, sondern nat\u00fcrlich auch der Point of Sale selbst. So sollte ein stimmungsvolles, ansprechendes Bild entstehen, das sich in den K\u00f6pfen der Konsument:innen verankert. Dies wird unter anderem durch angenehmes Licht, passende Hintergrundmusik, unaufdringliche Farben und andere Eindr\u00fccke wie D\u00fcfte oder Materialien erreicht. Im Idealfall sollte das Gesamtbild also emotional und stimmig gestaltet sein, um die Kaufwahrscheinlichkeit zu erh\u00f6hen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">POS Visualisierung von Produkten<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit der&nbsp;<strong>Visualisierung von Produkten<\/strong>&nbsp;ist die Waren- und Produktplatzierung gemeint, auch bekannt als Visual Merchandising. Das Visual Merchandising, also die Visualisierung am Point of Sale, umfasst alles, was den Verkauf von Produkten unterst\u00fctzen kann. So zum Beispiel eine abgestimmte Visualisierung auf die Zielgruppe. Im Falle einer eher jungen Zielgruppe k\u00f6nnen die Farben oft etwas peppiger und die Musik etwas lauter sein. Au\u00dferdem sollte die Marke zu dem jeweiligen Design passen, denn eine sehr klassische Marke verkauft sich im Optimalfall eher ruhiger und stilvoller.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das\u00a0<strong>Visual Merchandising<\/strong>\u00a0ist so wichtig, da Bilder schneller in den Kopf der Verbraucher:innen gelangen und so die Kundenbindung unterst\u00fctzt werden kann. Doch das Produkt und die Visualisierung dessen verkauft sich nur gut, wenn das Ganze auch mit der <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/25-amazon-tools\/\">Optimierung<\/a> von Ladefl\u00e4chen\u00a0 einhergeht. Dies kann zum Beispiel durch bestimmte Farbstile oder auch Themenwelten erreicht werden, vor allem, wenn spezifische Zielgruppen angesprochen werden sollen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">POS Produktplatzierungen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die\u00a0<strong>Produkte im Point of Sale (POS)<\/strong>\u00a0m\u00fcssen nicht nur ansprechend pr\u00e4sentiert werden, sondern sollten ebenfalls ansprechend platziert werden. Dazu z\u00e4hlt unter anderem, dass die Produkte nicht zu eng aneinandergereiht werden sollten und das nicht zu viele Produkte an einem Platz platziert werden sollten, sodass eventuell sogar G\u00e4nge blockiert werden und Kund:innen keinen \u00dcberblick \u00fcber die Gesamtheit der Produkte erlangen k\u00f6nnen und damit \u00fcberfordert sind. Dazu kommt auch die strategische Platzierung von g\u00fcnstigen Artikeln in der N\u00e4he von Kassen, da dies bei l\u00e4ngeren Wartezeiten auf Seiten der Kund:innen an der Kasse zu weiteren, ungeplanten Impulsk\u00e4ufen f\u00fchren kann.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Point of Sale und Digitales Marketing<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Point of Sale und das digitale Marketing<\/strong>\u00a0bzw. die Digitalisierung gehen heutzutage bestenfalls Hand in Hand. Der rote Faden aus dem Visual Merchandising kann einfach im digitalen Marketing weiterverfolgt werden. Auch kann es als guter Rat angesehen werden, in Zukunft die Shopping Experience aus einer Kombination von Online und Offline zu gestalten. Durch Marketingma\u00dfnahmen wie zum Beispiel Geolokalisierung, Beacons oder Augmented und Virtual Reality werden Offline-Eink\u00e4ufe im Point of Sale immer \u00f6fter digital vermarktet. So bekommt man durch die Geolokalisierung und Beacons passgenaue <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/amazon-dsp-werbebudget\/\">Werbung<\/a> f\u00fcr die Gesch\u00e4fte und Angebote in der Umgebung zugesandt. Doch auch im Point of Sale werden immer \u00f6fter digitale Ma\u00dfnahmen ergriffen. So ist in Zukunft der Einsatz von Augmented- und Virtual-Reality-Brillen, zur Erleichterung der Kaufentscheidung, wahrscheinlich ein Standard. Auch die Ausstattung von Verk\u00e4ufer:innen mit Tablets ist heutzutage keine Besonderheit mehr. Durch diese Gadgets werden den Kund:innen mehr Informationen geboten und zudem auch weitere M\u00f6glichkeiten er\u00f6ffnet. Rein offline geschaltete Kampagnen schaffen es heute kaum noch, ohne integrierte online Ma\u00dfnahmen erfolgreich zu sein.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Point of Sale und E-Commerce<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Bewegung in den letzten Jahren ging weg vom\u00a0<strong>station\u00e4ren Point of Sale hin zum E-Commerce<\/strong>. Doch im Grunde ist auch der E-Commerce als Point of Sale im digitalen Umfeld zu betrachten, denn die E-Commerce Shops bilden die Schnittstelle zwischen Verkauf und Kund:innen. Der Point of Sale und der E-Commerce funktionieren im Grunde gleich. Dar\u00fcber hinaus kann der station\u00e4re POS auch den digitalen POS anregen, sobald die richtigen Werbema\u00dfnahmen ergriffen werden. So ist es in Zukunft f\u00fcr den station\u00e4ren Point of Sale eigentlich ein Muss, sich um digitale Facetten zu erweitern, damit ein Unternehmen diesen weiterhin als erfolgreich ansehen kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als\u00a0Point of Sale, kurz\u00a0POS, wird im wahrsten Sinne des Wortes der Verkaufsort bezeichnet, also der Ort, an dem der Verkauf stattfindet. So zum Beispiel die Kasse im Einzelhandel wie z. B. im Supermarkt. Im Grunde ist der POS immer der Ort, an dem die Kund:innen direkt in Kontakt mit der Ware kommen k\u00f6nnen. 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