{"id":3202,"date":"2019-05-10T21:33:00","date_gmt":"2019-05-10T19:33:00","guid":{"rendered":"https:\/\/ameo-agentur.de\/?p=3202"},"modified":"2025-03-05T21:33:31","modified_gmt":"2025-03-05T20:33:31","slug":"product-listing-ads","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/product-listing-ads\/","title":{"rendered":"Was sind Product Listing Ads (PLA)?"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Product Listing Ads&nbsp;<\/strong>(PLA) sind bezahlte Produktanzeigen auf <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/adspend\/\">Google<\/a> (bzw. Google Adwords \/ Google Shopping), welche immer dann ausgestrahlt werden, wenn ein:e Nutzer:in ein konkretes Produkt mit den entsprechenden <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/a10-amazon-algorithmus\/\">Keywords<\/a> sucht. Product Listing Ads werden auf Basis eines&nbsp;<strong>CPC&nbsp;Modells (Cost-Per-Click)<\/strong>&nbsp;ausgespielt, d. h. die Werbetreibenden bieten einen bestimmten Betrag f\u00fcr einen Klick pro <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/25-amazon-tools\/\">Keyword<\/a>. Werbende m\u00fcssen Google zus\u00e4tzlich die notwendigen Daten zur Verf\u00fcgung stellen, um PLAs auszustrahlen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie werden Product Listing Ads angelegt?<\/h2>\n\n\n\n<p>Um PLAs anlegen zu k\u00f6nnen, wird ein&nbsp;<strong>Google AdWords-Konto<\/strong>&nbsp;ben\u00f6tigt, welches mit einem&nbsp;<strong>Google Merchant Center-Account<\/strong>&nbsp;verbunden ist. In den Google Merchant Center-Account wird ein Produktfeed im CSV-Format hochgeladen, der dann von dem Google AdWords-Konto ausgelesen wird. Das Produktfeed enth\u00e4lt alle ben\u00f6tigten Daten f\u00fcr Product Listing Ads wie Produktname, Produkt-Kategorie, Produktpreis, ein ansprechendes Bild und eine&nbsp;Produktbeschreibung, welche bestimmte Merkmale wie Farbe oder Modell beinhaltet. Des Weiteren werden die&nbsp;EAN&nbsp;(European Article Number), Versandkosten oder Verf\u00fcgbarkeit der Datei beigef\u00fcgt.<\/p>\n\n\n\n<p>Anders als bei Google AdWords, kann bei PLAs nicht auf einzelne Keywords geboten werden. Dementsprechend kann man nicht auf diesem Weg beeinflussen, wann welche PLA angezeigt wird. Wann und wo die Anzeigen ausgestrahlt werden, entscheiden die unterschiedlichen Google-Shopping-Parameter anhand der angegebenen Produkt-Daten. Deswegen ist es wichtig, dass alle Daten im&nbsp;<strong>Produktfeed<\/strong>&nbsp;akkurat und aktuell sind. Sollte der Feed fehlerhaft sein, werden die Anzeigen nicht ausgestrahlt. Was ein vollst\u00e4ndiges Produktfeed beinhalten sollte, kann man hier nachlesen:<a href=\"https:\/\/support.google.com\/merchants\/answer\/7052112?hl=de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">&nbsp;https:\/\/support.google.com\/merchants\/answer\/7052112?hl=de<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Product Listing Ads steuern?<\/h2>\n\n\n\n<p>Es ist zwar nicht m\u00f6glich, wie bei anderen <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/amazon-ads-vs-google-ads\/\">Google Ads<\/a>, auf einzelne Keywords zu bieten, das bedeutet jedoch nicht, dass PLAs \u00fcberhaupt nicht gesteuert werden k\u00f6nnen. Google bietet Merkmale wie&nbsp;<strong>AdGroups<\/strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>AdLabel<\/strong>&nbsp;an, um das Produkt-Portfolio zu kategorisieren. Das gruppieren der Produkte ist essenziell, um voneinander unabh\u00e4ngige und besser auf das jeweilige Produkt abgestimmte Gebote setzen zu k\u00f6nnen. Ohne diese ausf\u00fchrliche Segmentierung der eigenen Produkte k\u00f6nnen unn\u00f6tige Kosten ohne Mehrwert beim Schalten einer&nbsp;<strong>PLA-Kampagne<\/strong>&nbsp;entstehen. Wer beispielsweise nicht zwischen den Suchbegriffen \u201eGer\u00e4uschunterdr\u00fcckende Bluetooth Kopfh\u00f6rer\u201c und \u201eBluetooth Kopfh\u00f6rer\u201c unterscheidet, vers\u00e4umt potenzielle Klicks und das damit zusammenh\u00e4ngende bessere <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/amazon-a9\/\">Ranking<\/a> auf Google und indirekt auch auf <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/handler-hinweis-os\/\">Amazon<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Anhand der eingespeisten Produktdaten wird entschieden, ob das Produkt f\u00fcr die jeweilige Suchanfrage relevant ist. Google setzt dabei einen Bid-Simulator ein, mit welchem sich die voraussichtliche <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/amazon-lagerbestand\/\">Conversion Rate<\/a> verschiedener&nbsp;Klickpreise&nbsp;bestimmen l\u00e4sst.  Anhand derer lassen sich infolgedessen sinnvolle Gebote ermitteln.<\/p>\n\n\n\n<p>Um eine erfolgreiche PLA-Kampagne zu erstellen, m\u00fcssen H\u00e4ndler:innen es schaffen, individuelle <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/amazon-dsp-werbebudget\/\">Werbung<\/a> auf die richtigen Suchbegriffe abzustimmen sowie dabei den Return of Investment (ROI) und <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/10-tipps-fur-ein-besseres-verstandnis-bei-ppc-kampagnen\/\">CPC<\/a> beachten. Falls es n\u00f6tig sein sollte, m\u00fcssen dann \u00c4nderungen vorgenommen werden, um langfristig das Datenfeed zu optimieren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Warum Product Listing Ads nutzen?<\/h2>\n\n\n\n<p>Product Listing Ads haben den Vorteil im Vergleich zu Textanzeigen, dass das Produkt bereits in der Anzeige zu sehen ist und somit den Nutzer:innen einen visuellen Reiz bietet. Unter dem Artikelbild finden sich der Produkttitel und der Preis. Das bedeutet, dass der eigene Preis mit dem der Konkurrenz auf einen Blick verglichen werden kann. Dies schafft eine Akzeptanz bez\u00fcglich der Anzeige seitens der Nutzer:innen. Unter dem Preis findet sich auch immer h\u00e4ufiger eine Sterne-Bewertung, was den Nutzer:innen einen weiteren Anhaltspunkt zum Vergleich bietet. Ein weiterer Vorteil der PLAs ist, dass die Ziel URL auf Artikelebene statt auf Kategorieebene l\u00e4uft. Das erh\u00f6ht generell die Conversion-Rate. Product Listing Ads werden in der Regel vor Textanzeigen gelistet, was sie auf der Suchergebnisleiste besonders prominent macht.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.intomarkets.com\/wp-content\/uploads\/amazon-product-listing-ad-wiki-intomarkets.jpg\" alt=\"amazon-product-listing-ad-wiki-intomarkets\" class=\"wp-image-4765\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Tipp: Wenn die PLAs kleinschrittig genug gruppiert worden sind, lassen sie sich gut mit anderen Promotionen kombinieren. Rabatte und andere Promotionen wirken sich positiv auf die&nbsp;CTR&nbsp;(Click-Through-Rate) und Conversions aus. Es empfiehlt sich Bid-Management-Systeme als Hilfe bei der Koordination von PLA-Kampagnen zu nehmen (Adobe, IntelliAd, etc.). Mit diesen Tools k\u00f6nnen die Gebote der einzelnen PLAs automatisiert gesteuert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr&nbsp;<strong>Amazon-H\u00e4ndler:innen<\/strong>&nbsp;mit einem eigenen Webshop bieten Product Listing Ads eine weitere M\u00f6glichkeit, die eigenen Produkte gezielt auf Google zu promoten, um mehr Traffic (und dementsprechende Conversions) f\u00fcr die eigenen Artikel zu generieren.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Product Listing Ads&nbsp;(PLA) sind bezahlte Produktanzeigen auf Google (bzw. Google Adwords \/ Google Shopping), welche immer dann ausgestrahlt werden, wenn ein:e Nutzer:in ein konkretes Produkt mit den entsprechenden Keywords sucht. Product Listing Ads werden auf Basis eines&nbsp;CPC&nbsp;Modells (Cost-Per-Click)&nbsp;ausgespielt, d. h. die Werbetreibenden bieten einen bestimmten Betrag f\u00fcr einen Klick pro Keyword. 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