{"id":3007,"date":"2023-07-04T11:25:00","date_gmt":"2023-07-04T09:25:00","guid":{"rendered":"https:\/\/ameo-agentur.de\/?p=3007"},"modified":"2025-05-07T13:01:53","modified_gmt":"2025-05-07T11:01:53","slug":"sponsored-products","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/sponsored-products\/","title":{"rendered":"Was sind Sponsored Products?"},"content":{"rendered":"\n<p>Sponsored Products&nbsp;(h\u00e4ufig mit \u201e<strong>SP<\/strong>\u201c abgek\u00fcrzt) sind&nbsp;<strong>Werbeanzeigen<\/strong>&nbsp;auf&nbsp;<strong><a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/handler-hinweis-os\/\">Amazon<\/a><\/strong>, die immer dann ausgespielt werden, wenn die eingebuchten Keywords oder Produkte mit der Suchanfrage&nbsp;der Kund:innen \u00fcbereinstimmen bzw. eine hohe Relevanz dazu aufweisen. Diese Werbeform steht sowohl&nbsp;<strong>Vendoren<\/strong>&nbsp;als auch&nbsp;<strong>Sellern<\/strong>&nbsp;(sofern sie ihre Marke im Markenregister eingetragen haben) zur Verf\u00fcgung. Es handelt sich um eine so genannte<strong> PPC-<\/strong><a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/amazon-dsp-werbebudget\/\">Werbung<\/a> (Abk\u00fcrzung f\u00fcr \u201ePay Per Click\u201c). Das bedeutet, dass H\u00e4ndler:innen f\u00fcr ihre Anzeigen bezahlen, sobald diese auf der Suchergebnisseite von Amazon ausgespielt&nbsp;und&nbsp;von potenziellen Kund:innen angeklickt wird. Dabei ist es unerheblich, ob der:die Kunde:in das Produkt letztendlich kauft. Die Kosten entstehen bereits beim Klick auf die jeweilige Anzeige.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Sponsored Products werden einzelne Produktlistings beworben. Ziel ist es, mehr Traffic auf die jeweilige <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/amazon-a-content\/\">Produktdetailseite<\/a> zu lenken. Diese Werbeform ist wohl eine der g\u00e4ngigsten bei <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/10-tipps-fur-ein-besseres-verstandnis-bei-ppc-kampagnen\/\">Amazon Advertising<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wo werden Sponsored Products angezeigt?<\/h2>\n\n\n\n<p>Sponsored Products unterscheiden sich kaum von den organischen Suchergebnissen. Sie sind letztlich nur an dem grau hinterlegten Hinweis \u201eGesponsert\u201c zu erkennen. Die Anzeigen werden an verschiedenen Stellen geschaltet. Auf der Suchergebnisseite finden sich SP-Anzeigen \u00fcber, zwischen und unter den organischen Suchergebnissen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.intomarkets.com\/wp-content\/uploads\/Amazon-Sponsored-Products-Anzeige-gesponsort-1200x530.png\" alt=\"amazon-sponsored-products-ads\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Aber auch auf Produktdetailseiten sind Sponsored Products zu finden, z.B. unter der Buy Box, in einem Karussell unter der&nbsp;Produktbeschreibung und oft noch einmal im Bereich der <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/a10-amazon-algorithmus\/\">Kundenrezensionen<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.intomarkets.com\/wp-content\/uploads\/Amazon-Sponsored-Products-Anzeige-gesponsort-karussell-1200x321.png\" alt=\"amazon-sponsored-products-ads\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Ein Algorithmus entscheidet, wo und ob eine Sponsored Product Anzeige ausgespielt wird. Letztendlich h\u00e4ngt es aber auch davon ab, wie viel man selbst oder die Konkurrenz f\u00fcr ein Keyword bietet. Ziel ist es nat\u00fcrlich, dass die SP-Anzeige auf einer der ersten Positionen ausgespielt wird. An dieser Position ist die Chance am gr\u00f6\u00dften, dass potenzielle Kund:innen auf das Produkt klicken und im besten Fall auch kaufen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie PPC-Werbung funktioniert, zeigt ein kleines Beispiel:<\/p>\n\n\n\n<p>Zwei Seller&nbsp;bieten einen Tischgrill an und wollen den Verkauf mithilfe von Sponsored Products pushen. <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/25-amazon-tools\/\">Seller<\/a> A bietet f\u00fcr die Suchphrase \u201eTischgrill Gas\u201c einen maximalen Betrag von 0,40 Euro. Seller B bietet maximal 0,50 Euro auf die gleiche Suchphrase. Wird dieser Suchbegriff nun von einem:r potenziellen K\u00e4ufer:in in das Suchfeld bei Amazon eingegeben, so konkurrieren beide Gebote miteinander. In der Regel gewinnt der:die H\u00e4ndler:in mit dem h\u00f6heren Gebot. Der Vorteil f\u00fcr Seller B w\u00e4re in diesem Fall, dass er nicht sein angegebenes H\u00f6chstgebot von 0,50 Euro zahlen m\u00fcsste, sondern lediglich 0,41 Euro. Bereits dieser eine Cent gen\u00fcgt, um Seller A zu \u00fcberbieten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wann werden Sponsored Products ausgespielt?<\/h2>\n\n\n\n<p>Damit eine SP-Anzeige ausgespielt wird, muss der Vendor&nbsp;bzw. Seller nicht nur wie oben beschrieben das h\u00f6chste Gebot f\u00fcr ein Keyword abgegeben haben, sondern auch im Besitz der Buy Box sein. Sobald ein:e H\u00e4ndler:in die Buy Box verliert, wird auch die daf\u00fcr geschaltete Sponsored Product-Anzeige pausiert. F\u00fcr die betroffenen H\u00e4ndler:innen hat dies den Vorteil, dass keine Werbekosten f\u00fcr ein Produkt anfallen, das die Kund:innen aktuell gar nicht kaufen k\u00f6nnen. Dar\u00fcber hinaus hat kein:e Werbetreibende:r auf Amazon Interesse daran, Werbung f\u00fcr die Produkte seiner Mitbewerber:innen zu schalten und deren <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/amazon-lagerbestand\/\">Conversion Rate<\/a> zu verbessern.<\/p>\n\n\n\n<p>Generell sollte es das Ziel eines:r jeden H\u00e4ndlers:in sein, die Buy Box f\u00fcr ein Produkt zu besitzen \u2013 und das nicht nur, um Werbung darauf zu schalten. Die Buy Box erh\u00e4lt in der Regel immer der:die H\u00e4ndler:in, der:die aus Sicht von Amazon das beste \u201eGesamtpaket\u201c aus Angebot und Verk\u00e4uferleistung f\u00fcr die Endkund:innen bietet. Tats\u00e4chlich klicken die meisten Kund:innen direkt auf den Button \u201eIn den Warenkorb\u201c oder \u201eJetzt kaufen\u201c. Die wenigsten Kund:innen schauen sich an, welche weiteren Einkaufsm\u00f6glichkeiten es noch gibt, da diese wirklich \u201eaktiv\u201c gesucht werden m\u00fcssen. Zur Liste der alternativen Anbieter:innen gelangt man erst, wenn man auf \u201eNeu &amp; Gebraucht\u201c oder weiter unten auf eine:n der Anbieter:innen unter \u201eAndere Verk\u00e4ufer auf Amazon\u201c klickt \u2013 ein Umweg, den sich die meisten Verbraucher:innen sparen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.intomarkets.com\/wp-content\/uploads\/Amazon-Sponsored-Products-neu-und-gebraucht-Buybox.png\" alt=\"amazon-sponsored-products-ads\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.intomarkets.com\/wp-content\/uploads\/Amazon-Sponsored-Products-andere-Anbieter-Buybox.png\" alt=\"amazon-sponsored-products-ads\"\/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Welche Formen von Sponsored Products gibt es?<\/h2>\n\n\n\n<p>Bei Sponsored Products-Anzeigen stehen Werbetreibenden zwei Ausrichtungen zur Verf\u00fcgung. Die Kampagnen k\u00f6nnen entweder manuell oder automatisch erstellt und gesteuert werden. Daher eignen sich SP-Anzeigen auch ideal f\u00fcr Werbetreibende mit wenig Erfahrung im&nbsp;Performance Marketing.<\/p>\n\n\n\n<p>Da Werbeanzeigen nur dann ausgespielt werden, wenn sie mit der Suchanfrage des:r potenziellen K\u00e4ufers:in \u00fcbereinstimmen, ist es sinnvoll, sich im Vorfeld einen \u00dcberblick \u00fcber die unterschiedlichen Keyword Match Types zu verschaffen. Durch das Hinterlegen der gew\u00fcnschten Keywords in der Sponsored Product Ad kann gesteuert werden, zu welchen Suchanfragen die Anzeige geschaltet wird. Dabei k\u00f6nnen H\u00e4ndler:innen zwischen folgenden \u00dcbereinstimmungstypen (Match Types) unterscheiden:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Broad: Das Keyword muss nicht exakt mit der Suchanfrage des:r K\u00e4ufers:in \u00fcbereinstimmen.<\/li>\n\n\n\n<li>Exact: Das Keyword und die Suchanfrage des:der Kunden:in stimmen exakt \u00fcberein.<\/li>\n\n\n\n<li>Phrase: Das Keyword ist in der Suchanfrage enthalten.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Um zu verhindern, dass Werbeanzeigen bei unpassenden Suchanfragen ausgespielt werden, k\u00f6nnen irrelevante Suchbegriffe durch negative Keywords ausgeschlossen werden. Dadurch k\u00f6nnen auch Streuverluste und damit unn\u00f6tige Kosten reduziert werden. Bei negativen Keywords wird zwischen den \u00dcbereinstimmungstypen Exact und Phrase unterschieden.<\/p>\n\n\n\n<p>In der folgenden Tabelle werden die verschiedenen Keyword Match Types anhand des Suchbegriffs \u201eshampoo fettiges haar\u201c erl\u00e4utert:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><tbody><tr><td>Keyword-Typen<\/td><td>&nbsp;MATCH-TYPE<\/td><td>MIT \u00dcBEREINSTIMMUNG<\/td><td>OHNE \u00dcBEREINSTIMMUNG<\/td><\/tr><tr><td rowspan=\"3\">Positiv<\/td><td>&nbsp;BROAD<\/td><td>shampoo fettiges haar damen, trocken shampoo fettiges haar, shampoo f\u00fcr fettiges haar ansatz<\/td><td>shampoo blonde haare, shampoo und duschgel, shampoo conditioner<\/td><\/tr><tr><td>&nbsp;EXACT<\/td><td>shampoo fettiges haar<\/td><td>silver shampoo fettiges haar, shampoo fettiges haar 200 ml<\/td><\/tr><tr><td>&nbsp;PHRASE<\/td><td>shampoo fettiges haar herren, festes shampoo fettiges haar<\/td><td>fettiges haar festes shampoo, shampoo fettige haare seifen<\/td><\/tr><tr><td rowspan=\"2\">Negativ<\/td><td>&nbsp;EXACT<\/td><td>shampoo blondes haar<\/td><td>&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td>&nbsp;PHRASE<\/td><td>shampoo fettige haare gegen schuppen<\/td><td>&nbsp;<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Das Targeting, also die Ausrichtung einer Kampagne, entscheidet dar\u00fcber, wann und zu welcher Suchanfrage eine Werbeanzeige geschaltet wird. Mit Hilfe der oben genannten Match Types k\u00f6nnen Seller bzw. Vendoren sicherstellen, dass das passende Produkt bei der entsprechenden Suchanfrage beworben wird. Nun muss man sich entscheiden, ob man seine Sponsored Products-Anzeigen automatisch und\/oder manuell steuern (lassen) m\u00f6chte. Beide Formen unterscheiden sich insbesondere in Aufwand und Genauigkeit.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Sponsored Products: automatisches Targeting<\/h3>\n\n\n\n<p>Bei automatischen Anzeigen \u00fcbernimmt Amazon das Targeting. Anhand von Listing-Informationen und der jeweiligen Produktkategorie entscheidet Amazon selbstst\u00e4ndig, auf welche Keywords oder Produkte die Kampagnen abzielen. Da die Einrichtung von automatischen Sponsored Products-Anzeigen nur wenig Zeit in Anspruch nimmt, ist diese Art der Kampagnenschaltung vor allem f\u00fcr Amazon Ads-Einsteiger eine gute Option. Au\u00dferdem lassen sich mit automatischen Anzeigen Keywords finden, an die man selbst vielleicht noch gar nicht gedacht hat. Dieser Punkt ist besonders wichtig, wenn man die Ergebnisse der automatischen sp\u00e4ter in eine manuelle Sponsored Products-Kampagne \u00fcberf\u00fchren m\u00f6chte.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr automatische Anzeigen gibt es folgende Targeting-Optionen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Enge \u00dcbereinstimmung: Die Anzeige wird geschaltet, wenn ein:e K\u00e4ufer:in einen Suchbegriff verwendet, der in engem Zusammenhang mit dem Produkt steht.<\/li>\n\n\n\n<li>Entfernte \u00dcbereinstimmung: Die Anzeige wird geschaltet, wenn der:die potenzielle K\u00e4ufer:in einen etwas weiter gefassten Suchbegriff eingibt.<\/li>\n\n\n\n<li>Erg\u00e4nzungen: Hier handelt es sich um Suchanfragen, welche das Produkt erg\u00e4nzen.<\/li>\n\n\n\n<li>Ersatzprodukte: An dieser Stelle wird die Anzeige auf Suchanfragen geleitet, die dem eigenen Produkt sehr \u00e4hnlich sind (eventuell von einer anderen Marke).<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Tipp: Um die einzelnen Targeting-Optionen besser tracken zu k\u00f6nnen, kann es sinnvoll sein, statt einer Kampagne mit allen vier Targetings, jedes Targeting in jeweils einer Kampagne darzustellen. Dies hat den Vorteil, dass jede Ausspielung genau dem richtigen Targeting zugeordnet werden kann. Auch das Budget kann individuell f\u00fcr jede einzelne Targeting-Option definiert werden. Das Ganze erfordert etwas mehr Aufwand, ist aber langfristig gesehen eine gute Entscheidung.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber auch hier k\u00f6nnen durch negatives Produkt- und Keyword-Targeting unpassende Suchbegriffe und Kategorien ausgeschlossen werden. So wird die Wahrscheinlichkeit reduziert, dass Kund:innen auf die Werbeanzeige klicken, obwohl die Suchanfrage und die Kaufwahrscheinlichkeit eher nicht zum eigenen Produkt passen. Kosten, die durch unpassende Klicks entstehen, k\u00f6nnen dadurch im besten Fall vermieden werden.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Woran erkennt man, ob ein Keyword ausgeschlossen werden sollte?<\/h4>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Inhaltlich unpassend: Das Keyword, f\u00fcr welches wir ausgespielt werden, passt einfach nicht zum Produkt. Angenommen, wir bewerben ein Hyaluron-Serum und werden f\u00fcr das Keyword Tischdecke ausgespielt. Das macht wahrscheinlich wenig Sinn und es wird kein Traffic generiert.<\/li>\n\n\n\n<li>Schlechte Performance: Dieser Punkt l\u00e4sst sich erst beurteilen, wenn die Kampagne schon eine Weile l\u00e4uft und auswertbare Daten vorliegen.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Dies sind nur einige Anhaltspunkte, die aber sehr deutlich sind. Im \u00dcbrigen gelten diese Merkmale auch f\u00fcr manuelle Sponsored Products.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie bereits geschrieben, sind Auto-Kampagnen relativ einfach und schnell erstellt. Im Vergleich zu manuellen Sponsored Products sind sie jedoch nicht so granular steuerbar. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, beide Ausspielungen zu schalten und die Erkenntnisse aus den automatischen Kampagnen nach einer gewissen Laufzeit auf die manuellen Ausspielungen zu \u00fcbertragen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach erfolgreicher \u00dcberf\u00fchrung relevanter Keywords in manuelle Sponsored Products sollte man diese Suchphrase in der Auto-Kampagne negativieren, also gezielt von der Bewerbung ausschlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dazu ein kleines Beispiel: Das Keyword \u201eShampoo fettiges Haar\u201c wird in der automatischen Ausspielung als relevant sowie conversionstark erkannt und daher in einer manuellen SP-Kampagne mit dem Match Type \u201eExact\u201c gezielt beworben. Anschlie\u00dfend wird genau diese Suchanfrage in der Auto-Kampagne ausgeschlossen. Durch so eine Vorgehensweise l\u00e4sst sich mit der Zeit ein sehr feinteiliges Bild der exakt beworbenen Keywords erzielen, die auch wirklich zum Produkt passen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Sponsored Products: manuelles Targeting<\/h3>\n\n\n\n<p>Im Vergleich zu Auto-Kampagnen sind manuelle Sponsored Products etwas zeitaufw\u00e4ndiger. Allerdings sind manuelle Kampagnen auch deutlich genauer in ihrer Ausrichtung, so dass sich der Aufwand lohnen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei manuellen Kampagnen werden relevante Keywords und Produkte von den H\u00e4ndler:innen selbst (meist mit Hilfe von Tools) recherchiert und gebucht. Wie oben erw\u00e4hnt, k\u00f6nnen aber auch automatisch generierte Suchbegriffe oder Produkte in manuelle SP-Kampagnen \u00fcberf\u00fchrt werden. So lassen sich diese dann granular steuern und hinsichtlich ihrer Werbeeffizienz optimieren. Auch hier ist es m\u00f6glich, irrelevante Suchanfragen mit negativen Keywords und negativen Produktplatzierungen herauszufiltern. Das Keyword-Targeting erfolgt \u00fcber die bereits erw\u00e4hnten \u00dcbereinstimmungstypen (Match Types). Das Produkt- und Kategorie-Targeting kann sowohl auf Kategorien und Unterkategorien als auch auf spezifische Produkte angewandt werden. Diese Produkte lassen sich \u00fcber Filter wie Marke, Preis, <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/frequently-returned-item\/\">Bewertungen<\/a> einbuchen. Unerw\u00fcnschte Marken und Produkte werden \u00fcber das negative Produkt-Targeting per <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/aap-amazon\/\">ASIN<\/a> ausgeschlossen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das mag auf den ersten Blick etwas aufw\u00e4ndig erscheinen, lohnt sich aber gerade bei umsatzstarken Topsellern. Das Potenzial solcher Artikel sollte auf jeden Fall ausgesch\u00f6pft werden. Dabei ist es an dieser Stelle wichtig zu erw\u00e4hnen, dass man Match Types und Keywords mit Bedacht buchen sollte. Passen diese nicht zum Produkt, besteht die Gefahr, dass zu hohe Kosten f\u00fcr diese Sponsored Product Anzeige entstehen. Auch der&nbsp;ACoS&nbsp;w\u00fcrde in diesem Fall schlechter ausfallen. Dar\u00fcber hinaus kann ein falsches Targeting auch dazu f\u00fchren, dass zu wenige oder gar keine Impressionen generiert werden. Aufgrund fehlender Relevanz werden die SP-Anzeigen dann gar nicht mehr ausgespielt. Zwar entstehen dann auch keine Kosten (was nicht angezeigt wird, kann auch nicht angeklickt werden), aber es wird auch kein Traffic generiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein entscheidender Vorteil manueller SP-Anzeigen ist das Kategorie- und Produkt-Targeting. Damit lassen sich Sponsored Products genauer ausrichten und auf bestimmte Produktseiten oder Kategorien begrenzen.<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Targeting auf Produkte oder ASINs: Wenn das anvisierte Produkt\/ASIN in den organischen Suchergebnissen an erster Stelle steht, wird die geschaltete Anzeige auch ausgespielt. Mit Hilfe des negativen Produkt-Targetings kann gesteuert werden, mit welchen Produkten die Anzeige ausgespielt bzw. nicht beworben werden soll. Erscheint also ein unerw\u00fcnschtes Produkt in den organischen Suchergebnissen, wird die SP-Anzeige nicht annonciert.<\/li>\n\n\n\n<li>Targeting auf Kategorien und Unterkategorien: Die Anzeige wird ausgespielt, sobald das erste organische Suchergebnis zur angesteuerten Kategorie oder Unterkategorie geh\u00f6rt.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Vor- und Nachteile von automatischen und manuellen Sponsored Products<\/h2>\n\n\n\n<p>Bevor man sich f\u00fcr automatische und\/oder manuelle Kampagnen entscheidet, sollte man sich \u00fcber die Vor- und Nachteile beider Formen Gedanken machen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Vorteile von Auto-Kampagnen:<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>einfacher im Handling, da automatisiert erstellt (basierend auf Produktbeschreibung und Kategoriezuordnung)<\/li>\n\n\n\n<li>in der Regel mit weniger Zeitaufwand verbunden<\/li>\n\n\n\n<li>guter Einstieg f\u00fcr Seller bzw. Vendoren, die sich noch nicht so gut mit Amazon <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/amazon-autosuggest\/\">Advertising<\/a> auskennen<\/li>\n\n\n\n<li>bieten eine gute Grundlage f\u00fcr die Erstellung manueller Kampagnen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Nachteile von automatisch generierten Kampagnen:<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>nicht so granular steuerbar wie manuelle Kampagnen<\/li>\n\n\n\n<li>in der Regel weniger effizient<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Vorteile von manuellen Anzeigen:<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Produkt- und Kategorie-Targeting kann auf Kategorien sowie Unterkategorien oder auf spezifische Produkte angewendet werden<\/li>\n\n\n\n<li>k\u00f6nnen sehr granular gesteuert werden<\/li>\n\n\n\n<li>k\u00f6nnen hinsichtlich der Werbeeffizienz optimiert werden<\/li>\n\n\n\n<li>gut laufende, automatische Kampagnen k\u00f6nnen eine gute Basis bilden und einfach in manuelle Sponsored Products \u00fcberf\u00fchrt werden<\/li>\n\n\n\n<li>auch hier lassen sich irrelevante Suchanfragen mit negativen Keywords und negativen Produktplatzierungen herausfiltern<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Nachteile von manuellen Anzeigen:<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>aufw\u00e4ndiger im Handling<\/li>\n\n\n\n<li>um die Anlage und Verwaltung muss man sich selbst k\u00fcmmern<\/li>\n\n\n\n<li>Keyword- und Produktlisten m\u00fcssen eigenst\u00e4ndig erstellt und gepflegt werden<\/li>\n\n\n\n<li>Gebote m\u00fcssen regelm\u00e4\u00dfig nach oben oder unten korrigiert werden<\/li>\n\n\n\n<li>man sollte \u00fcber gen\u00fcgend Zeit und Expertise verf\u00fcgen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Soviel zur Theorie: Im n\u00e4chsten Abschnitt soll es nun konkret um die Anlage von Sponsored Products gehen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie erstellt man Sponsored Products?<\/h2>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Erstellung von Sponsored Products ist es notwendig, von Anfang an eine sinnvolle Struktur und damit ein solides Fundament zu schaffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei gehen Seller in der Seller Central den Weg \u00fcber den Reiter Werbung -&gt; Kampagnen verwalten \u2013 &gt; Kampagnen -&gt; Kampagne erstellen. Vendoren erstellen ihre Anzeigen \u00fcber <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/amazon-ads-vs-google-ads\/\">Amazon Ads<\/a>. Hier melden sie sich erst einmal an, w\u00e4hlen das Land aus, f\u00fcr welches sie Anzeigen schalten m\u00f6chten und klicken dann auf die Werbekonsole. Ab hier ist der Weg identisch mit dem des Sellers (Kampagnen -&gt; Kampagne erstellen).<\/p>\n\n\n\n<p>Sowohl Seller als auch Vendoren gelangen dann zu der Option \u201eAusw\u00e4hlen des Kampagnentyps&#8220;:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.intomarkets.com\/wp-content\/uploads\/Amazon-Sponsored-Products-Kampagne-Auswahl.png\" alt=\"sponsored products-amazon\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Hier k\u00f6nnen die H\u00e4ndler:innen zwischen folgenden Optionen w\u00e4hlen: Sponsored Products, Sponsored Brands oder&nbsp;Sponsored Display. Wir entscheiden uns in diesem Fall f\u00fcr Sponsored Products. Als erstes starten wir mit dem Anlegen einer automatischen SP Kampagne.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Anlage einer automatischen Sponsored Products Kampagne<\/h2>\n\n\n\n<p>Bevor die ersten Kampagnen angelegt werden, ist es notwendig, sich Gedanken \u00fcber eine sinnvolle Strukturierung und Benennung zu machen. Vor allem im Hinblick darauf, dass im Laufe der Zeit weitere Kampagnen geschaltet werden, sollten diese von Anfang an gut strukturiert und so benannt werden, dass auch nach l\u00e4ngerer Laufzeit alle Sponsored Product-Anzeigen sinnvoll zugeordnet werden k\u00f6nnen. Zudem sollte die Kampagnenstruktur auf die zuvor definierten Ziele ausgerichtet sein. Diese Ziele k\u00f6nnen je nach Produkt unterschiedlich sein. Sei es die Steigerung der Performance, das Erreichen einer h\u00f6heren Sichtbarkeit oder der Launch eines neuen Produktes \u2013 jedes dieser Ziele muss individuell betrachtet werden. Anschlie\u00dfend wird die Kampagne nach Kategorie oder Produkttyp strukturiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Sind alle diese \u00dcberlegungen abgeschlossen, kann es losgehen:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Kampagnennamen festlegen: Dieser Step ist, wie oben beschrieben, besonders wichtig. Daher sollte auf eine gute Struktur im Kampagnennamen geachtet werden.<\/li>\n\n\n\n<li>Enddatum f\u00fcr Sponsored Products definieren: Bei besonderen Aktionen oder Feiertags-Angeboten kann es sinnvoll sein, ein Enddatum zu definieren. Im Normalfall kann jedoch darauf verzichtet werden, da automatisierte Kampagnen die ideale Basis f\u00fcr die Darstellung der Keyword-Performance sind. Eine optimale Auswertung kann erst erfolgen, wenn die SP-Kampagne auch eine l\u00e4ngere Historie aufweisen kann.<\/li>\n\n\n\n<li>Festlegung des Tagesbudgets: Mit dem Tagesbudget soll sichergestellt werden, dass die Kampagnen den ganzen Tag \u00fcber ausgespielt werden. Daf\u00fcr gibt man im Feld \u201eTagesbudget\u201c den gew\u00fcnschten Betrag an.<br>Tipp: Am besten startet man zun\u00e4chst mit einem niedrigen Tagesbudget, da die Kampagne im Idealfall \u201enur\u201c als Grundlage f\u00fcr die Keyword-Recherche von sp\u00e4ter einzurichtenden manuellen Sponsored Products dient. Das Budget kann im Nachgang aber auch immer wieder angepasst werden. Dazu ist es wichtig zu wissen, dass das Budget nicht fest, sondern flexibel ausgespielt wird. Es kann von einem Tag auf den anderen h\u00f6her oder niedriger ausfallen. Insgesamt wird aber das Budget f\u00fcr einen Monat nicht \u00fcberschritten. Die Berechnung sieht wie folgt aus: Tagesbudget x Tage im Monat.<\/li>\n\n\n\n<li>Ausrichtung: Sobald eine Suchanfrage f\u00fcr Amazon als relevant erscheint, wird die Sponsored Product Kampagne automatisch zugeordnet. Diese Suchanfrage erscheint dann auch im Suchbegriffsbericht, welchen man sich dringend runterladen sollte. Diese Ergebnisse sind wichtig f\u00fcr sp\u00e4tere manuelle SP-Ads.<\/li>\n\n\n\n<li>Erstellung einer Anzeigengruppe: Daf\u00fcr werden die zu bewerbenden Produkte der jeweiligen Anzeigengruppe zugeordnet.<\/li>\n\n\n\n<li>Festlegung der Gebotsstrategie: Hier stehen 3 Kampagnen-Gebotsstrategien zur Verf\u00fcgung:<br>\u2013 Dynamische Gebote \u2013 nur senken: Amazon senkt das Gebot, wenn die Anzeige voraussichtlich nicht zu einem Verkauf f\u00fchrt.<br>\u2013 Dynamische Gebote \u2013 erh\u00f6hen und senken: Amazon erh\u00f6ht das Gebot um bis zu 100 %, wenn die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass die Anzeige zu einem Kauf f\u00fchrt. Das Gebot wird aber auch gesenkt, wenn die Wahrscheinlichkeit eher gering ist.<br>\u2013 Feste Gebote: Amazon nimmt keine \u00c4nderungen am Gebot vor. Dies kann nur der Seller bzw. <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/amazon-1-click-shopping\/\">Vendor<\/a> selbst tun.<br>Am Anfang empfiehlt es sich, mit \u201eGebote senken\u201c oder mit \u201efesten Geboten\u201c zu arbeiten. Anschlie\u00dfend wird noch ein Standardgebot festgelegt. Mit diesem Gebot wird der Klickpreis bestimmt. Wird z. B. bei einem Tagesbudget von 24,00 Euro ein Preis von 0,40 Euro pro Klick gew\u00e4hlt, so entspricht dies 60 Klicks.<\/li>\n\n\n\n<li>Anpassungen mit dem Bid Modifier: Hiermit sind Bid-Anpassungen bis zu 900 % m\u00f6glich. F\u00fcr den Start einer automatischen Sponsored Product Kampagne kann man diesen Part jedoch erst einmal au\u00dfer Acht lassen.<\/li>\n\n\n\n<li>Negative Keywords buchen: Nicht passende Keywords k\u00f6nnen im letzten Schritt ausgeschlossen werden. Diese k\u00f6nnen auch im Nachhinein immer wieder hinzugef\u00fcgt werden.<\/li>\n\n\n\n<li>Kampagne starten: Nachdem der Button \u201eKampagne starten\u201c angeklickt wurde, kann es direkt losgehen<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Anlage einer manuellen Sponsored Products Kampagne<\/h2>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Erstellung manueller Kampagnen sind automatische Sponsored Products eine perfekte Grundlage, aber auch Tools k\u00f6nnen bei der Suche nach geeigneten Keywords eine gro\u00dfe Rolle spielen. Wie bei den automatischen Kampagnen ist auch hier eine gute Strukturierung besonders wichtig. Dabei k\u00f6nnen die meisten Steps der Auto-Kampagnen ebenso f\u00fcr die manuellen Sponsored Product Ads \u00fcbernommen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Tagesbudget kann man etwas gro\u00dfz\u00fcgiger sein als bei den automatischen Sponsored Products, da die Steuerungsm\u00f6glichkeiten von manuellen SP Kampagnen deutlich feiner sind. Auch das Standardgebot kann hier etwas erh\u00f6ht werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Unter \u201eKeyword-Targeting\u201c bekommt man unter \u201eVorgeschlagene\u201c von Amazon eine Liste mit Keywords vorgeschlagen. Daneben kann man unter \u201eListe eingeben\u201c auch eigene Keywords aus Recherchen einf\u00fcgen. Au\u00dferdem l\u00e4sst sich an dieser Stelle der Match-Typ w\u00e4hlen (Broad, Phrase oder Exact \u2013 Weitgehend, Wortgruppe, Genau passend).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.intomarkets.com\/wp-content\/uploads\/Erstellung-Sponsored-Products-manuelles-Targeting-Keywords-Gebote-1200x292.png\" alt=\"sponsored-products-ads-amazon-keyword-targeting\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Anschlie\u00dfend zeigt Amazon vorgeschlagene Gebote pro Keyword an. Dieses Gebot kann von Verk\u00e4ufer:innen manuell angepasst werden. Abschlie\u00dfend werden ggf. noch negative Keywords hinzugef\u00fcgt und die Kampagne kann gestartet werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Optimierung von Sponsored Products<\/h2>\n\n\n\n<p>Bevor man etwas an den geschalteten Kampagnen optimiert, sollte man sich Gedanken dar\u00fcber machen, wie hoch die Werbekosten \u00fcberhaupt sein d\u00fcrfen. Ein guter Indikator hierf\u00fcr ist der <a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/wissen\/adspend\/\">ACoS<\/a>. Er gibt an, wie hoch der Umsatz im Verh\u00e4ltnis zu den Werbekosten ist. Der ACoS wird wie folgt berechnet: ACOS = Werbekosten\/Umsatz x 100<\/p>\n\n\n\n<p>WICHTIG! Aber nicht nur der ACoS sollte betrachtet werden. Bereits im Vorfeld muss geschaut werden, wie hoch die Produktionskosten, Amazon-Geb\u00fchren, Versandkosten etc. sind. Dieser Part ist eigentlich einer der ersten Punkte, die betrachtet werden sollten. Wie hoch ist der Gewinn, wenn alle Geb\u00fchren und Kosten von meinem Umsatz abgezogen werden? Diese Frage sollte bereits in einem fr\u00fchen Stadium gekl\u00e4rt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn diese Punkte gekl\u00e4rt sind, sollte man in den ersten zwei Wochen nach der Erstellung der Kampagnen die Finger davon lassen. Gerade am Anfang sehen die Werte oft eher ung\u00fcnstig aus. Amazon ben\u00f6tigt jedoch eine gewisse Zeit, um Daten \u00fcber die Performance einer Kampagne zu sammeln. Erst danach lassen sich Entscheidungen treffen und die Kampagnen k\u00f6nnen optimiert werden. Und auch hier m\u00fcssen automatische und manuelle Kampagnen gesondert betrachtet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Um jedoch eine Entscheidung treffen zu k\u00f6nnen, wo und was optimiert werden kann, sollten Seller oder Vendoren unter Amazon Ads die Daten im Kampagnenmanager einsehen. Hier finden sich Daten wie Ausgaben, Umsatz, Impressionen, Klicks, ACoS, ROAS und vieles mehr. Diese KPIs sind n\u00fctzliche Indikatoren, um Kampagnen zu bewerten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Optimierung der automatischen Sponsored Products<\/h2>\n\n\n\n<p>Klickt man im Kampagnenmanager auf die Auto-Kampagnen, werden einem alle Suchbegriffe angezeigt, auf die Amazon f\u00fcr das beworbene Produkt abgezielt hat. Ziel ist es nun herauszufinden, welche Keywords besonders gut oder besonders schlecht performen.<\/p>\n\n\n\n<p>Schlecht performende Keywords erkennt man daran, dass sie viele Ausgaben, aber keine oder nur wenige Verk\u00e4ufe generieren. Indem man diese Werte betrachtet, k\u00f6nnen Seller bzw. Vendoren herausfinden, welche Keywords ungeeignet sind. Aus diesen Suchbegriffen sollte man sich eine Liste erstellen und diese Keywords anschlie\u00dfend ausschlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Keywords, die eine gute Performance aufweisen, sollten H\u00e4ndler:innen das Ziel verfolgen, diese in manuelle Kampagnen zu \u00fcberf\u00fchren. Auch hier m\u00fcssen die Ausgaben, Einnahmen, der AcoS und weitere KPIs betrachtet werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Optimierung von manuellen Sponsored Products<\/h2>\n\n\n\n<p>Verk\u00e4ufer:innen oder Vendoren sollten die Keywords, die sie zuvor in der automatischen Kampagne als erfolgreich identifiziert haben, in die manuellen Sponsored Product Ads \u00fcbertragen. Auch hier gilt es, die Einnahmen und Ausgaben zu betrachten. Bei einer schlechten Performance sollte das Budget reduziert und bei einem guten Ergebnis erh\u00f6ht werden. Aber auch hier gilt es, die zuvor definierten Ziele nicht aus den Augen zu verlieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Wichtig: Egal ob automatische oder manuelle Kampagnen, die Performance sowie die Ergebnisse sollten Seller bzw. Vendoren immer genau tracken. Nur so l\u00e4sst sich langfristig eine gute Ausrichtung der Sponsored Product Kampagnen erzielen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fazit zu Sponsored Products<\/h2>\n\n\n\n<p>Sponsored Products sind ein wichtiger Bestandteil f\u00fcr jeden Seller bzw. Vendor, der seine Produkte erfolgreich auf Amazon anbieten m\u00f6chte. Da manuelle und vor allem automatische Kampagnen relativ schnell und einfach erstellt werden k\u00f6nnen, ist dieser Kampagnentyp der ideale Einstieg \u2013 auch f\u00fcr H\u00e4ndler:innen, die noch nicht allzu viele Erfahrungen mit Amazon Advertising haben. Langfristig sollten Sponsored Products jedoch immer ein fester Bestandteil sein, da sie ma\u00dfgeblich f\u00fcr den Verkaufserfolg verantwortlich sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Expert:innen von&nbsp;<a href=\"https:\/\/ameo-agentur.de\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">ameo<\/a>&nbsp;stehen dir gerne beim Setup und der Verwaltung von Kampagnen zur Seite. Aus langj\u00e4hriger Erfahrung wissen wir, wie zeitaufw\u00e4ndig und komplex ein professioneller Kampagnenaufbau sein kann. Bei teilweise mehreren tausend manuellen Werbekampagnen pro Marktplatz und Kund:in sorgen wir f\u00fcr maximale Steuerbarkeit und Werbeeffizienz. Mit der richtigen Kombination aus Automatisierung, menschlicher Kontrolle und fachlichem Know-how entwickeln wir unsere Werbestrategie regelm\u00e4\u00dfig weiter. Lass uns gemeinsam einen Blick auf deine Kampagnenaktivit\u00e4ten und -ziele werfen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sponsored Products&nbsp;(h\u00e4ufig mit \u201eSP\u201c abgek\u00fcrzt) sind&nbsp;Werbeanzeigen&nbsp;auf&nbsp;Amazon, die immer dann ausgespielt werden, wenn die eingebuchten Keywords oder Produkte mit der Suchanfrage&nbsp;der Kund:innen \u00fcbereinstimmen bzw. eine hohe Relevanz dazu aufweisen. 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